Frühe Testsession in Kalifornien

Im Angesicht der dürftigen Windaussichten für Himmelfahrt, war die Motivation hoch das letzte kleine Windfenster am Mittwochmorgen zu nutzen.

Und das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt. Als wir um sieben Uhr am Strand in Kalifornien standen, wurden wir mir knapp einem Meter hohen Wellen und konstantem Westwind belohnt.

Wir nutzten den Vormittag, um einmal drei völlig verschiedene Surfboardtypen und -bauarten zu fahren und miteinander zu vergleichen.

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Im Mainstream angekommen

Am Samstag habe ich zufällig beim Discounter eine Badehose entdeckt…

Ich muss zugeben, ich war hin und her gerissen zwischen Freude und Entsetzen. Einerseits cool, weil das Surfboard vom Shape und der Holzauswahl nicht total daneben ist (wer mal nach Deko Surfboard aus Holz gesucht hat, weiß was ich meine), andererseits sind wir mit unserem schönen Hobby nun wohl im Mainstream angekommen.

Aber dann dachte ich mir „wood is good„! Man sollte doch froh sein, dass das Model kein Polyester-Surfboard im Arm hält.

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Pépé Board – Chambered Surfboard

Schöner Film – Rajan baut zusammen mit seinem Opa ein Surfbrett.

Die beiden bauen in klassischer Chambered Bauweise, d.h. zuerst wird ein massiver Blank aus Holzstreifen hergestellt, dann wird dieser wieder aufgetrennt und ausgehöhlt und im letzten Schritt werden die gewichtsoptimierten Streifen dann richtig verleimt.  Eine mühsame Prozedur, aber anschließend folgt die Kür. Das Shapen und Schleifen des Holzrohlings macht richtig Spaß.

Als Holz verwendet Rajan Paulownia, welches er abschliessend mit vier Leinölschichten versiegelt.

Alles absolut umweltfreundlich. Vorbildlich! Man muss nur mit Druckstellen etwas aufpassen.