The Old, the Young and the Sea – Dokumentarfilm über europäische Surfszene

Die Webseite oldyoungsea.com ist schon länger eine regelmäßige Anlaufstelle für den kleinen Surfhunger zwischendurch. Auf dem Portal wurden in den letzten Monaten zahlreiche Portraits von unterschiedlichsten, europäischen Surfern veröffentlicht. Garniert mit tollen Landschaftsaufnahmen und persönlichen Interviews entstand so eine visuelles Potpourri, was die ganze Bandbreite der Surfszene abbildet – vom jungen Aussteiger bis zum alten Shaper.

Nun geht der Film auf Tour – und macht auch Station im Studio-Kino in Kiel! „The Old, the Young and the Sea – Dokumentarfilm über europäische Surfszene“ weiterlesen

Finnen-Plugs aus Holz selbst machen

Nachdem ich in einem vorherigen Artikel bereits eine kleine Anleitung für das Anfertigen von Leash-Plugs aus Holz geschrieben habe, möchte ich hier kurz auf die Herstellung der Finnen-Plugs eingehen.

Wenn man sich in wochenlanger Arbeit ein Surfbrett aus Holz baut, möchte man natürlich später ungern Kunststoff-Plugs mit Epoxy in den Surfblank einkleben. Neben dem umweltfreundlichen Aspekt der Holz-Plugs, sehen diese natürlich auch viel edler aus.

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Strapless Kitesurfing mit Hulucopter-Kamera

Es sind keine grandiosen Wellen und die Surfaction hält sich auch in Grenzen, aber die Kameraperspektive ist einmalig. Mit Hulucopter-Kamera ist wahrscheinlich eine an einem Stab auf dem Helm rotierende Kamera  gemeint. Und man sieht ganz gut, wie das Wellenreitbrett trotz fehlender Fußschlaufen beim Springen an den Füßen bleibt. „Strapless Kitesurfing mit Hulucopter-Kamera“ weiterlesen

SUP mit Quad-/ Twinser-Option – ein kleiner Vorgeschmack

Der Frühling rückt unaufhaltsam näher und die Temperaturen haben sich offensichtlich schon im zweistelligen Bereich eingependelt. Es wird Zeit, einen Ersatz für das im vergangenen Sommer abgesoffene Wave-SUP zu bauen.

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Toxicity of surfing

Toxicity of Surfing

Die Infografik ist schon etwas älter, aber die Botschaft ist weiterhin aktuell – Surfmaterial ist alles andere als umweltverträglich. Und die Surfindustrie tut wenig, um diesen Umstand zu ändern.

Die  Verwendung von recycelten EPS-Blanks ist nach wie vor die Ausnahme, Bioharz ist zu teuer und der Einsatz von Holzfurnier in den Decks dient hauptsächlich optischen Gründen oder allenfalls als günstiger Ersatz für kostenintensiveres Karbon. „Toxicity of surfing“ weiterlesen

Surfboard-Blank aus Paulownia-Holz – ein neuer Bauansatz

Das erste Kite-Directional sowie die beiden folgenden SUPs wurden nach der klassischen Hollow-Wood-Bausweise realisiert. Bei ihnen wurde ein filigranes Skelett mit Rippen und Stegen aus Sperrholz mit einer Holzhülle ummantelt und abschliessend mit zwei Lagen Glasfaserlaminat wasserdicht versiegelt.

Während der Bau der Boards einen Riesenspaß machte, war das Laminieren mit Glasfaser  aus mehreren Gründen eine leidige Aufgabe:

  1. Epoxy-Harz sollte aus Gesundheitsgründen nur mit Anzug, Handschuhen und Maske verarbeitet werden. Besonders im Sommer wenig spaßig.
  2. Unter Gesichtsgründen des Umweltschutzes (Resourcenschonung , Entsorgung) hat man permanent ein schlechtes Gewissen.
  3. Wenn die eigene Werkstatt nur begrenzt Platz bietet, schließt sich die Bearbeitung von Holz sowie die Herstellung von hochglänzenden Surfboard-Topcoats eigentlich aus.

Aus diesen Gründen sollte das nächste Kiteboard-Directional möglichst komplett aus wasserresistem Paulownia-Holz gefertigt werden, welches am Schluss nur noch mit einer umfreundlichen Abschlussschicht auf Leinöl-Basis versiegelt werden muss.

Keine giftigen Harze, kein unverrottbaren Verbundstoffe, keine Sauerei. Nur Spaß!

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