Alaia Sundowner

Am Sonntagabend kam ich erst spät an den Strand. Als ich um 18 Uhr in Heidkate ankam, war der Parkplatz nahezu leer gefegt, die Strandbesucher waren alle schon auf dem Weg nach Hause. Viel Platz und Ruhe, um das neue Alaia auszuprobieren.

Der Wind kam böig mit 14-20 Knoten aus West und die „Wellen“ waren maximal kniehoch. Surfbedingungen, bei denen normale Wellenreiter nur noch begrenzt Spaß machen und man auch mit Twintips richtig springen kann, weil der Lift schwach ist. Alaia-Time!

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Alaia 5,7′ mit Querverstärkungen

Wer häufiger hier im Blog mitliest, wird bemerkt haben, dass ich eine kleine Leidenschaft für Alaias entwickelt habe.

Die finnenlosen Holzboards, deren Ursprünge auf die hawaiianischen Ureinwohner zurück gehen, sind schnell gebaut und machen überraschend viel Spaß auf dem Wasser. Und das vor allem in nicht optimalen Bedingungen, wenn der Wind schwach und die Wellen klein sind. In diesem Sinne sind sie die perfekten Spielzeuge für den Sommer.

Leider haben sie eine Achillesferse. Die dünnen Holzbretter reißen gerne entlang der Holzfaserrichtung.

Um das Problem zu beseitigen, habe ich bei meinem neuen Alaia Querverstärkungen integriert. Ich hoffe, der Plan geht auf.

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Frühe Testsession in Kalifornien

Im Angesicht der dürftigen Windaussichten für Himmelfahrt, war die Motivation hoch das letzte kleine Windfenster am Mittwochmorgen zu nutzen.

Und das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt. Als wir um sieben Uhr am Strand in Kalifornien standen, wurden wir mir knapp einem Meter hohen Wellen und konstantem Westwind belohnt.

Wir nutzten den Vormittag, um einmal drei völlig verschiedene Surfboardtypen und -bauarten zu fahren und miteinander zu vergleichen.

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Im Mainstream angekommen

Am Samstag habe ich zufällig beim Discounter eine Badehose entdeckt…

Ich muss zugeben, ich war hin und her gerissen zwischen Freude und Entsetzen. Einerseits cool, weil das Surfboard vom Shape und der Holzauswahl nicht total daneben ist (wer mal nach Deko Surfboard aus Holz gesucht hat, weiß was ich meine), andererseits sind wir mit unserem schönen Hobby nun wohl im Mainstream angekommen.

Aber dann dachte ich mir „wood is good„! Man sollte doch froh sein, dass das Model kein Polyester-Surfboard im Arm hält.

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Zitat Details – Charles Eames

„The Details are not the details. They make the design.“

Charles Eames

PS.: Ich bin sehr glücklich über dieses Detail. Ich hätte nicht gedacht, dass es so sauber wird. Die Grundlage bildet nämlich mein geliebtes 5,4’er, dessen – leider unzureichend verstärktes – Korkdeck nach einem halben Jahr in der Kieler Kabbelwelle etwas zerdellt war. Mehr Fotos folgen in Kürze!

Pépé Board – Chambered Surfboard

Schöner Film – Rajan baut zusammen mit seinem Opa ein Surfbrett.

Die beiden bauen in klassischer Chambered Bauweise, d.h. zuerst wird ein massiver Blank aus Holzstreifen hergestellt, dann wird dieser wieder aufgetrennt und ausgehöhlt und im letzten Schritt werden die gewichtsoptimierten Streifen dann richtig verleimt.  Eine mühsame Prozedur, aber anschließend folgt die Kür. Das Shapen und Schleifen des Holzrohlings macht richtig Spaß.

Als Holz verwendet Rajan Paulownia, welches er abschliessend mit vier Leinölschichten versiegelt.

Alles absolut umweltfreundlich. Vorbildlich! Man muss nur mit Druckstellen etwas aufpassen.

SLAB – Shapen eines Surfboards aus dem Vollen

Phillip A. Barber war frisch verheiratet und hatte kein Geld, um sich ein neues Surfboard zu kaufen. Er entschied sich deswegen, sich seinen Lieblingsshape, das Modell Neck Beard von Al Merrick, selbst aus Holz zu shapen.

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