Kitesurfen am menschenleeren Strand

Besinnlicher November

Ich liebe das Surfen im Winter. Auch wenn es anfangs etwas Überwindung kostet und einem das Aufbauen des Kites im kalten Wind endlos vorkommt (insbesondere das Zufummeln der harten Ventile). Auf dem Wasser ist alles vergessen.

Und dann kann die Ruhe und den Platz geniessen.

Ende November sind die Tage hier oben in Kiel schon ziemlich kurz, wenn es bewölkt ist es den ganzen Tag dämmrig und um 16 Uhr ist bereits Sonnenuntergang.

Da muss man nehmen, was das Wochenende bietet. Diesen Sonntag waren es knapp fünf Windstärken bei rund vier Grad Luft- und acht Grad Wassertemperatur. Durch den schräg ablandigen Wind gab es leider gar keine Wellen.

Aber es war trotzdem schön, einmal wieder draußen zu sein. Wir hatten zu zweit den kompletten Strand für uns und genossen es, entspannt hin und her zu cruisen.

Das 5,7’er Alaia war perfekt für die Bedingungen. Mit keinem anderen Surfbrett kann man so nah an den Strand heran fahren und mit keinem kann man solche Mini-Wellen direkt über der ersten Sandbank (3-5 cm Wassertiefe) rippen. Man muss nur darauf achten, dass man in Fahrt bleibt und nicht versehentlich stoppt. Dann saugt sich nämlich das flache Alaia auf der Sandbank fest. :-)

Es sind nicht die actionreichsten Fotos des Jahres, aber ich glaube, man bekommt einen schönen Eindruck der entspannten Atmosphäre. Ich freue mich auf das nächste Wochenende.

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