Sperrholz-Blanks für neue Kitesurfboards

Sperrholz-Blanks für neue Kite-Surfboards fertig

Zwischenstand bei den neuen Kite-Surfboards. Die beiden Blanks aus Pappelsperrholz sind fertig.

Jetzt folgen die handwerklich komplexeren Schritte mit massiven Nose- und Tail-Blöcken, den Rails und die Verbundaufbauten der Decks. Und ganz spannend die Frage – wo landet man am Ende mit dem Gewicht.

Blanks aus Pappelsperrholz und Paulownia-Holz

Der bisherige Materialeinsatz bei den Hollow-Wood-Gerüsten ist sehr überschaubar. Aus Gewichtsgründen wird Pappel- und Paulowniaholz verwendet. Der Einsatz von Sperrholz ist bei engen Radien, wie beispielsweise bei den Rails des Oberdecks, aufwendiger und setzt etwas Übung voraus. Speziell der obere Nose-Bereich ist eine Herausforderung, da das Sperrholz in zwei Richtungen gebogen wird.

Die beiden Blanks sind im Augenblick wie weiße Leinwände, die in den nächsten Schritten durch die Auswahl von Furnieren für die Decks sowie Massivholz für Rails und Endstücke individuell gestaltet werden können.

Durch den Einsatz von weiterer Sperrholz-, Kork- oder Massivholzlagen kann die Stabilität zudem genau auf den Einsatzbereich und das Fahrergewicht abgestimmt werden.

Ich werde bei beiden Surfboards die Aufbauten leicht variieren, um Erfahrungen zu sammeln, welche Auswirkungen dies auf Stabilität, Dämpfung und Gewicht hat. Die nächsten Tage werden spannend!

3 Gedanken zu „Sperrholz-Blanks für neue Kite-Surfboards fertig“

  1. Mit Begeisterung verfolge ich Deine Beiträge! Meinen großen Respekt!
    Ich habe auch schon länger überlegt, aus Pappelsperrholz ein Surfboard zu bauen und wollte mal fragen, was für eine Stärke und Qualität Du für Top und Bottom verwendest.

    Außerdem würde mich interessieren, ob Du einen ökologischen Yachtlack oder ein ögologosches Epoxy gefunden hast, das deinen Vorstellungen und Anforderungen entspricht.

    Ich freue mich über Deine Antwort!

    Herzliche Grüße

    1. Hi Flo, schön mal wieder von dir zu lesen. :-)

      Bei Pappelsperrholz verwende ich Stärken von 3 oder 4 Millimeter, je nachdem wie stark die Decks gebogen sind. Anschliessend furniere ich die Boards dann noch. Das hält dann sogar beim Kitesurfen.

      Ein umweltfreundliches Epoxy (sprich 100% aus nachwachsen Rohstoffen) suche ich leider auch noch. Bei den Bootslacken setze ich auf Biopin (umfreundlich aber lange Trockenzeit) und International (leider nicht wirklich umweltfreundlich aber sehr widerstandsfähig). Ich variiere immer, je nach Beanspruchung und Holzart.

      1. Hallo Tobias,

        danke für deine schnelle Antwort!
        Das hilft mir schonmal sehr!
        Sobald ich Zeit finde, geht es dann los mit dem Werkeln :D

        Dein Handwerk ist echt beeindruckend! Ich bin gespannt auf Deine weiteren Projekte!

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