Der Inhalt wird geblockt.
Bitte erlauben Sie Cookies und akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen, indem Sie auf Akzeptieren oder diesen Banner klicken.
Featured Video Play Icon

Alaia mit Kern aus Pappe

Kieran Giffen aus Kalifornien mit einem interessanten DIY-Projekt. Er baut ein Alaia mit einem Kern aus alten Pappkartons. Leider kommt am Ende Glasfaser zum Einsatz, aber die Idee mit dem Blank ist cool.

Den Alaia-Blank baut er aus geschichteten Pappkartons auf, die er kreuzweise verklebt. Ein handelüblicher Papierkleber dürfte hier ausreichend sein.  Nachdem er die Outline ausgeschnitten hat, leimt er rundherum noch ein dünnes Rail aus Redwood. Das komplette Board laminiert er abschließend mit einer Lage Glasfaser.

Die Versiegelung mit Glasfaser ist nicht mein Fall, aber der Ansatz besitzt wirklich Potential.

Man müsste einmal probieren, so einen Papp-Blank mit einer dünnen Schicht Paulownia-Holz zu verkleiden. Paulownia nimmt kein bzw. nur sehr wenig Wasser auf und könnte anschliessend nur mit einem Yachtlack (auf Leinölbasis) versiegelt werden. Auf diese Weise könnte man ein sehr leichtes und umweltfreundliches Surfbrett bauen. Und schnell würde es auch gehen.

Ich fange mal an, Kartons zu sammeln…wo man da wohl gewichtsmäßig landet?

 

Ein Gedanke zu „Alaia mit Kern aus Pappe“

  1. Hi,

    ich finde den Ansatz hoch interessant. Mit Pappe habe ich bereits erfolgreich im Gehäusebau experimentiert. Ich würde die Schichten hochkant verkleben. Das schafft erheblich höhere Druckresistenz im Standbereich (sprich die Deckschicht kann dünner ausfallen) und Längsstabilität. Wenn man da noch zwei Stringer aus Holz einleimt könnte das Ding richtig stabil werden.
    Ob das aber einen Gewichtsvorteil bringt wage ich zu bezweifeln. In Hollow Bauweise macht die Aussenhaut doch auch den deutlich grösseren Gewichtsanteil aus. Und viel dünner kann die Deckschicht bei Kartonkern auch nicht ausfallen.
    Egal, ich sammel jetzt auch. Echtes Spassprojekt.

    Danke für Deine zahlreichen Hinweise und Ideen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.