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Cork in Noosa

Mit rund 15 Minuten ist dieser Film etwas länger aber absolut sehenswert. Mastershaper Tom Wegener plaudert aus dem Nähkästchen und erzählt über die Entwicklung seiner Boardbautechnik von den Anfängen bis zu seiner aktuellen Corky-Bauweise.

Ich experimentiere bekannterweise auch gerne mit umweltfreundlichen Materialien und habe Kork in den letzten Jahren vielfältig bei verschiedenen Rail- und Oberdeckaufbauten verwendet. Man muss sich jedoch etwas auf das Material einstellen.

Vor- und Nachteile beim Einsatz von Kork im Surfbrettbau

Generell teile ich die Begeisterung von Tom, was die Eigenschaften von Kork angeht. Es ist umweltfreundlich, einfach zu verarbeiten und hat fantastische Dämpfungseigenschaften. Außerdem ist es relativ leicht.

Speziell beim schichtweisen  Aufbau von Rails kann man im Vergleich zu Holz viel Zeit und Material sparen. Und Kork-Oberdecks sind in ihrem Komfort unschlagbar.

Verstärkungen erforderlich

Die Deckaufbauten, die Tom bisher veröffentlicht hat, sind jedoch meiner Meinung nach nur für Wellenreiter tauglich, die geringen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Longboards benötigen eventuell bei normaler Beanspruchung keine Verstärkungen im Oberdeck unter dem Kork.

Meine ersten Prototypen waren beim Kiten nach der ersten Session ziemlich zerdellt. Mittlerweile verstärke ich sie durch dünne Paulownia-Schichten, Bambusfurnier oder Flachsfaser je nach Boardtyp.

Optik

Die „wurstige“ Optik von Kork ist Geschmacksache. Im Vergleich zu Holz ist es natürlich ein Rückschritt, im Gegensatz zu den grellen Designs der Massenhersteller finde ich es persönlich jedoch noch schöner.

Wasseraufnahme und -abgabe von Kork

Eine Eigenschaft darf man bei Kork nicht  vergessen, es ist einerseits unverrotbar und wasserfest, andererseits nimmt es beim Surfen geringe Mengen von Wasser auf. Im würde schätzen, dass es bei einem Shortboard ungefähr 100-200 Milliliter sein dürften. Das Mehrgewicht kann man beim Surfen verschmerzen – die Salzwasserflecken auf dem Parkett im Wohnzimmer eher weniger.

Bevor man sein Surfbrett zu Deko-Zwecken also wieder ins heimische Wohnzimmer stellt, sollte es vorher in der Dusche oder Garage wieder vollständig getrocknet sein.

Sonst gibt es Ärger von der/dem Liebsten…

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