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Steaming Rails – Dämpfen von Holzleisten mit Bügeleisen

Das Biegen und Shapen der Holzprofile für die Rails stellt die größte Herausforderung beim Bau von Surfboards in Hollow-Wood-Konstruktion dar.

Es ist sehr schwierig, harmonische Kurven und enge Radien zu realisieren. Eine aufwendige, aber zuverlässige Lösung ist das vorherige Dämpfen der Holzleisten mit Wasserdampf. Ich habe mir zu diesem Zweck beispielsweise eine größere Box gebaut, mit der ich auch Holzdecks dämpfen kann.

Von Grain Surfboards gibt es einen netten kleinen Film, bei dem gezeigt wird, wie sie mit Hilfe von Bügeleisen Holzprofile vorbereiten. Eine simple, schöne Lösung, wenn man seine Rails klassisch schichtweise mit schmalen Holzleisten aufbaut (Bead & Cove – Methode).

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Holz-Plugs mit Kamera-Halterung

Die Saison geht los und die ersten Einsätze der neuen Surfboards und SUPs sollen natürlich adäquat bebildert werden. Der einfachste Weg ist es, sich dabei selbst zu filmen.

Um meine GoPro-Kamera am neuen Kiteboard befestigen zu können, fertigte ich mir aus diesem Grund einen passenden Halterungs-Adapter aus Holz an, der in der Nose eingelassen werden kann.

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Fussschlaufen-Plugs aus Holz für das neue Kiteboard

Eine Herausforderung, die bei einem Kiteboard aus Holz immer ansteht, ist die Frage, wie man die Fussschlaufen befestigt. Das leichte, weiche Paulowniaholz kann die hohen, auftreten Kräfte quer zur Faser nicht auffangen, die beispielsweise beim Springen oder beim dynamischen Wellenabreiten auftreten.

Die Lösung ist die Integration der Edelstahl-Inserts in einer Hartholzleiste, die es ermöglicht die Kräfte auf eine größere Fläche zu verteilen.

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Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (3) – Holzblank

Das Aufbringen der Decks stellte die größte Herausforderung dar. Während das Unterwasserschiff trotz Doppelkonkaven noch relativ problemlos zu verkleben war, wurde das Verleimen des Oberdecks zur Geduldsprobe, da sich der seitliche Radius als zu gering für die Biegefähigkeit der Sperrholzplatten heraus stellte. Hier half nur das Vorbiegen mit Wasserdampf und der Einsatz zahlreicher Spanngurte.

Nachdem die Decks verleimt und die Kanten rechtwinklig verschliffen worden sind, konnten die Kanten aus schichtverleimten Pappelsperrholz und Kork angebracht werden. Mit diesem Schritt hatte das Board seine endgültigen Abmessungen erreicht. Das Gewicht war immer noch überraschend gering. Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (3) – Holzblank weiterlesen

Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (2) – Grundgerüst

Die Hollow-Wood-Konstruktionbauweise ist die aufwendigste Art Surfbretter zu bauen. Die üblichen Alternativen mit PU-Schaumkern oder ausgehöhlten Balsa-Blanks sind wesentlich einfacher zu realisieren. Aufgrund der Komplexität der Skelettgerüstes sowie der großen Anzahl konstruktiver Knotenpunkte, bietet sich die Planung per CAD an.

Während man bei üblichen Herangehensweisen eher einen substraktiven Ansatz verfolgt, d.h. Material von einem bestehenden Baustoffkern weg nimmt und sich so schrittweise an die endgültige Form annähert, ist der Entstehungsprozess bei der Hollow-Wood-Bauweise additiv, d.h. man konstruiert und baut das Board vom Kerngerüst ausgehend zur Außenhaut hin und ergänzt schrittweise Bauteile. Beide Herangehensweisen haben ihren ganz eigenen Reiz. Während man bei Schaumkerne das spätere Board wie ein Bildhauer aus einem Block heraus arbeitet, fasziniert bei der Hollow-Wood-Bauweise das filigrane Holzskelett.

Und wenn man die Hollow-Wood-Bauweise mit Perimeter-Rails à la Danny Hess kombiniert, wird es noch etwas komplizierter… Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (2) – Grundgerüst weiterlesen