Hollow-Wood-Skelettrahmen für SUP

Allround-SUP mit optimierter Hollow-Wood-Konstruktion

Das neue SUP wird ein kleines Experiment.

Es basiert auf dem letzten Wave-SUP mit Fishtail, von dem es Scoop-Rocker-Linie, Volumen und Länge geerbt hat. Während das Wave-SUP jedoch eine klare Wellenausrichtung hat und mindestens kniehohe Wellen benötigt, um in Fahrt zu kommen, soll das neue SUP etwas früher losgehen und richtungsstabiler werden.

Aus diesem Grund wurde die Outline komplett verändert und das Gewicht durch mehrere konstruktive Eingriffe noch weiter reduziert.

SUP-Outline mit spitzer Nose und  Diamond-Tail

Um ein früheres Angleiten zu ermöglichen, wurde beim neuen SUP das Volumen leicht nach hinten verschoben. Das höhere Volumen im Heck und das breite Diamond-Tail bieten im Vergleich zum Fish-SUP einen deutlich größere Gleitfläche. In Verbindung mit  der klassischen Surfboard-Outline und der spitzen Nose dürfte die Angleitleistung spürbar steigen.

Das SUP bekommt außerdem für einen großen US-Finnenkasten, um große Touring-Finnen aufnehmen zu können. Die seitlichen FCS-Plugs können optional genutzt werden und ermöglichen wahlweise den Einsatz von zusätzlichen Thruster-Finnen oder eine Quad-Finnen-Konfiguration.

Konstruktive Optimierungen zur Gewichtsreduktion und Stabilitätssteigerung

Mit rund 13 Kilogramm war das Gewicht des Wave-SUPs schon sehr gut. Das Fishtail, die breite Nose und Sicherheitsreserven bei den  Materialstärken sorgten jedoch für zusätzliches Mehrgewicht.

Beim neuen SUP sind alle Bauteile auf Gewichtsreduktion ausgelegt. Nose und Tail sind konstruktiv extrem reduziert. Die Holzstärken von Ober- und Unterdeck sind ebenfalls minimiert, die Stabilität wird nun durch zusätzliche Längsstreben gewährleistet.

Materialreduzierung an allen Stellen. Das angepeilte Gesamtgewicht liegt bei 11 kg.

Gleichzeitig wurden die Aussparungen der inneren Rippen maximiert, um das Gewicht des Sperrholzgerüstes zu reduzieren. Die Holzverstärkungen für Finnenkästen, SUP-Tragegriff und Entlüftungsventil wurden ebenfalls nur exakt so groß dimensioniert, wie es notwendig ist, um die verschiedenen Inserts aufzunehmen.

Fallen euch noch Punkte ein, wo man noch Gewicht sparen oder optimieren könnte?

4 Gedanken zu „Allround-SUP mit optimierter Hollow-Wood-Konstruktion“

  1. Hey Tobias, was sind denn das für Verstärkungen im Nose-Bereich zwischen den beiden Stringern? Die bringen doch nur zusätzliches Gewicht! :-)

    Aloha aus Köln,
    Tommy

    1. Du schaust aber genau hin! ;-)

      Ähmm, ja da ist mir ein kleines Malheur passiert. Beim Verleimen der seitlichen Holzleisten ist durch das Biegen eine gebrochen. Dadurch hatten sich die Stringer vorne verzogen und es gab einen unharmonischen Knick in der Outline. Durch die eingeleimten Speerholzplättchen zwinge ich nun die Stringer wieder in den „rechten Winkel“ und die Spannung ist von der gebrochenen seitlichen Leiste genommen.

      Beim nächsten Board werde ich Leisten vorher kurz mit Wasserdampf dämpfen, damit sie biegsamer werden.

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