Paulownia – substainable surf

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Der 18-minütige Dokumentarfilm wurde letztes Jahr auf dem Surffilm Festival in Bilbao vorgestellt. Ich habe ihn leider erst jetzt entdeckt. Aber lieber spät als nie.

In dem Film geht es um Paulownia-Holz. Also aus dem Holz, aus dem die meisten Holzsurfbretter gebaut werden, da es sich aufgrund seines geringen Gewichtes, der wenigen Äste und des Umstandes, dass es kaum Wasser aufnimmt, perfekt dafür eignet.

In dem Film kommen unter anderem der Besitzer der Baumschule von iPaulownia aus Valencia (Spanien), der Shaper Sergi von Flama Surfboards und die Surferin Andrea Molina zu Wort.

Insbesondere der Beitrag von Sergi ist natürlich interessant, weil er erzählt, wie sich seine Bauweise mit der Zeit weiterentwickelt hat und wie begeistert er war, als er erkannte, dass man bei Paulownia kein Laminat mehr benötigt.

Video von Red Leaf Surfboards

Es gibt mittlerweile unglaublich viele Videos vom Bau von Holzsurfbrettern, aber echte Perlen sind rar. Eine Perle ist das neue Video von Red Leaf Surfboards aus Neuseeland, bei dem man den Inhaber Pete Claydon beim Bau eines Surfbretts in Hollow Wood Bauweise begleitet.

Ich muss sagen, nachdem ich die letzten Kite-Surfboards aus Stabilitätgründen alle mit Schaumkernen gebaut habe, bekomme ich nach dem Anschauen wieder richtig Lust auf ein hohles Brett.

Nachbau eines Tom Blake Surfboards

Vorab ein Dank an Simon aus Zürich für den Filmtipp!

Wer das SurflabelVissla kennt, dem ist sicher auch der Shaper Daniel Brink ein Begriff. Daniels Arbeiten verfolge ich schon länger mit Interesse, da er mit asymetrischen Surfboards und Finnenformen experimentiert. Für die Finnen verwendet er dabei Birkensperrholz, durch dessen Lagenstruktur man gut die Formgebung kontrollieren kann. Zu der Experimentierfreude passt auch das Projekt, um welches sich der Film dreht. Daniel baut dort ein historisches Surfbrett nach dem Vorbild von Tom Blake.

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Michael Walther und Jannek Grocholl mit nachhaltigem SUP

SUP aus 95% nachwachsenden Rohstoffen

Ich habe mich sehr gefreut, als ich am Wochenende in den Kieler Nachrichten den Artikel über das wohl nachhaltigste SUP der Welt entdeckte, welches der Extremsportler und Umweltaktivist Michael Walther und Jannek Grocholl von Board Lab aus Kiel realisiert haben.

Vor gut einem Jahr besuchte Michael mich nämlich in Kiel und wir sprachen über seine Vision von einem nachhaltigen Standup-paddle-Board, welches einen möglichst geringen ökologischen Fussabdruck hinterlassen sollte. Ich erzählte ihm damals von meinen Erfahrungen mit verschiedenen Materialien und Bauweisen. Allerdings konnte ich ihm damals selbst nicht weiterhelfen, da ich beruflich leider zu stark eingespannt und außerdem gerade frisch mit meiner Werkstatt umgezogen war.

Aber es ist toll, dass er das Ziel so konsequent weiter verfolgt hat und mit Jannek Grocholl von Board Lab einen passenden Partner für die Umsetzung gefunden hat. Dass mit Fanatic auch ein großer Hersteller das Projekt unterstützt, finde ich bemerkenswert und weckt Hoffnung.

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Tree to Sea

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Ein Film über die Philosophie und den Bau von WAWA-Surfboards aus Südafrika. Der Inhaber Cobus Joubert baut hauptsächlich klassische Boards wie Alaias, Paipos und Handplanes. Da er sich verantwortlich für den Erhalt seines „Spielplatzes“ – dem Ozean – sieht, liegt ihm vor allem die Umweltfreundlichkeit am Herzen.

Kann man so unterschreiben.

André Torelly – Shaping an Alaia Surfboard

André Torelly ist ein Shaper aus Porto Alegre in Brasilien. Unter dem Label Wolv baut er Surfbretter, Handplanes und Alaias.

In dem kleinen Video zeigt er, wie er ein Alaia baut. Das fertige Surfbrett versiegelt er hinterher nur mit Öl, welches er offenbar mit selbst gezapftem Baumharz andickt.

Cork in Noosa

Mit rund 15 Minuten ist dieser Film etwas länger aber absolut sehenswert. Mastershaper Tom Wegener plaudert aus dem Nähkästchen und erzählt über die Entwicklung seiner Boardbautechnik von den Anfängen bis zu seiner aktuellen Corky-Bauweise.

Ich experimentiere bekannterweise auch gerne mit umweltfreundlichen Materialien und habe Kork in den letzten Jahren vielfältig bei verschiedenen Rail- und Oberdeckaufbauten verwendet. Man muss sich jedoch etwas auf das Material einstellen.

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Tom Wegener – Salt of the earth

Wer sich mit Surfboards aus Holz beschäftigt, dem ist Tom Wegener sicherlich ein Begriff. Tom hat die Alaia-Bewegung ins Rollen gebracht und in den vergangenen Jahren entwickelte er leichte Surfboards mit EPS-Kern, die er mit Kork und Holz ummantelte. Die Boards zeichnen sich durch einen extremen Flex aus.

In dem neuen Video sieht man Tom nicht nur in der Werkstatt und beim Surfen, sondern man bekommt auch einen guten Eindruck von Energie und der Philosophie des Meistershapers. Von Tom wird man sicher noch viel hören.

Wooden surfboard built from Paulownia timber – Mini Simmons

Ich habe gerade große Lust einen klassischen Mini Simmons zu bauen. Die kompakte Form mit Twinser-Finnenbestückung hat es mir irgendwie angetan. Außerdem könnte ich mir gut vorstellen, dass der Shape gut in kleinen Wellen funktioniert und viel Spaß macht.

Auf der Suche nach Informationen zu Mini Simmons bin ich auf dieses kleine Video von Red Leaf Surfboards gestossen. Handwerklich und filmisch tiptop.

Surf’s Up: Pōhaku – NOWNESS

Ein etwas spirituellerer Beitrag zum Thema Alaia. Der Film zeigt den hawaiianischen Handwerker Tom Pōhaku Stone und begleitet ihn beim Bau eines traditionellen Alaias in der beeindruckenden Kulisse der überbordenden hawaiianischen Landschaft.

Coole Tattoos, cooler Typ und letztendlich verbrennt er das gute Stück. Das tut weh, aber vielleicht war das Board auch einfach zu schwer…

Etwas viel „Mana“ (spirituelle Energie) für meinen Geschmack, aber auf jeden Fall sehenswert.