Archiv der Kategorie: Selbstbau / DIY

Aller Anfang ist schwer. Aber wer einmal begonnen hat, hört nicht mehr auf.

Korkpads auf Kitesurf-Directional

Im Gegensatz zum klassischem Wellenreiten spielt die Dämpfung beim Kitesurfen eine besondere Rolle. Speziell bei kabbeligen Bedingungen, wie wir sie in der Ostsee häufig haben, schonen Pads die Gelenke und schützen das Oberdeck.

Nachdem ich in den letzten Monaten viel mit Kork experimentiert  und mehrere Boards mit vollflächigen Korkdecks gebaut habe, habe ich nun einmal eine andere Variante ausprobiert – nachträglich aufgeklebte Pads in Hexagon-Form.

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Alaia Surfboard von Flama

Sergi von Flama Surfboards hat für das Save Posidonia Festival (Formentera, 12.-15. Oktober) ein Alaia geshapt, welches dort ausgestellt und versteigert wird.

Die Konstruktion des Alaia ist eine Mischung aus der bewährten Bauweise von Grant Newby und der Corky-Bauweise von Tom Wegener.  Das voluminöse Alaia besitzt einen Kern aus recyceltem EPS und ist vollständig mit einer Hülle aus dünnem Paulownia ummantelt – und damit wasserdicht versiegelt. Oberdeck und Rails sind abschliessend noch einer Lage Kork beschichtet, die für Dämpfung und Grip sorgt.

Ein schönes Surfboard, welches durch die eingebrannte Grafik noch einen ganz individuellen Touch bekommt.

Black is beautiful

Mein asymmetrisches Kiteboard in Corky-Bauweise hatte leider einen feinen Spannungsriss im Korkdeck. Die Zugkräfte auf der Oberseite waren – trotz Bambusverstärkung – offensichtlich zu groß.

Glücklicherweise kann man Holzboards immer reparieren. Und wenn man wenig zu verlieren hat, nutzt man die Gelegenheit, um  einfach mal etwas Neues auszuprobieren. In diesem Fall mit Farbe…

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Alaia 5,7′ mit Querverstärkungen

Wer häufiger hier im Blog mitliest, wird bemerkt haben, dass ich eine kleine Leidenschaft für Alaias entwickelt habe.

Die finnenlosen Holzboards, deren Ursprünge auf die hawaiianischen Ureinwohner zurück gehen, sind schnell gebaut und machen überraschend viel Spaß auf dem Wasser. Und das vor allem in nicht optimalen Bedingungen, wenn der Wind schwach und die Wellen klein sind. In diesem Sinne sind sie die perfekten Spielzeuge für den Sommer.

Leider haben sie eine Achillesferse. Die dünnen Holzbretter reißen gerne entlang der Holzfaserrichtung.

Um das Problem zu beseitigen, habe ich bei meinem neuen Alaia Querverstärkungen integriert. Ich hoffe, der Plan geht auf.

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Pépé Board – Chambered Surfboard

Schöner Film – Rajan baut zusammen mit seinem Opa ein Surfbrett.

Die beiden bauen in klassischer Chambered Bauweise, d.h. zuerst wird ein massiver Blank aus Holzstreifen hergestellt, dann wird dieser wieder aufgetrennt und ausgehöhlt und im letzten Schritt werden die gewichtsoptimierten Streifen dann richtig verleimt.  Eine mühsame Prozedur, aber anschließend folgt die Kür. Das Shapen und Schleifen des Holzrohlings macht richtig Spaß.

Als Holz verwendet Rajan Paulownia, welches er abschliessend mit vier Leinölschichten versiegelt.

Alles absolut umweltfreundlich. Vorbildlich! Man muss nur mit Druckstellen etwas aufpassen.

Wooden SUP Project

Schönes Zeitraffervideo, welches offensichtlich bei einem Selbstbau-Workshop entstanden ist.

Die SUPs wurden in Hollow-Wood-Bauweise mit Decks aus Massivholz (Red Cedar?) und Korkrails gebaut. Die Rails sind wohl größtenteils aus Korkschichten. Das spart Zeit.

Die Rippenabstände sind relativ weit auseinander. Das spart ebenfalls Zeit, zum Ausgleich müssten aber die Decks entsprechend stärker dimensionieren worden sein. Ich wüßte sehr gerne, was die SUPs am Ende gewogen haben…