SUP Hollow-Wood Allround Wave 10.0

SUP Hollow Wood Allround-Wave 10.0

Das kleinere SUP sollte für Anfänger geeignet sein, ausreichend Volumen besitzen und erste Versuche in der Welle ermöglichen. Der Ansatz war ein großvolumiger Fish-Shape mit doppelkonkavem Unterwasserschiff und Thruster-Finnenbestückung.

Die Grundform des SUP ist durch die Vorgaben des Volumens und der Länge von drei Metern ziemlich kompakt. Der Bugbereich ist harmonisch breit gerundet und das Heck wird, um die spätere Wellennutzung zu unterstreichen, als  gerundetes Fishtail ausgeführt.

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Erfahrungen beim Einsatz von Holzbeize im Surfbrettbau

Obwohl das Wave-SUP mit dem schlichten Lärchenfurnier schon sehr edel aussah, wollte ich gerne einmal das Beizen ausprobieren. Damit das Board in der grauen Ostsee ordentlich leuchtet, entschied ich mich für ein kräftiges Rot.

Der eigentliche Beizvorgang gestaltete sich unproblematisch. Etwas Fleißarbeit erforderten die Kanten aus Pappelsperrholz-Kork-Verbund sowie Nose und Tail des SUPs, da die Teile naturfarben bleiben sollten. Um dies zu gewährleisten mussten die in einem vorherigen Arbeitsgang klar lackiert werden, wobei der Brettkörper abgeklebt wurde.

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Hollow Wood Surfboard beim Laminieren

Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (5) – Glasfaserlaminat

Am Ende des Surfbrett-Selbstbaus steht das Laminieren. Im Gegensatz zu üblichen Surfbrettern dient die Glasfaserhülle bei der Hollow-Wood-Bauweise nicht der Stabilität sondern soll hauptsächlich die Wasserdichtigkeit des hohlen Holzkörpers gewährleisten.

Bei den letzten Schritten wird es noch einmal richtig spannend – speziell wenn man noch nie vorher mit Verbundwerkstoffen gearbeitet hat. Alles ist möglich. Entweder man hält hinterher ein glänzendes Kiteboard Directional in den Händen oder man sieht sich plötzlich  mit dem Problem konfrontiert, wie man den großen Klumpen Sondermüll eigentlich entsorgen kann.

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Epoxy-Allergie

Trotz Maleranzug, Gummihandschuhen und Gesichtsmaske hat es mich leicht erwischt.

Beim Laminieren rutschte der Ärmel des Maleranzuges etwas hoch und zwischen Latex-Handschuh und Anzug lag etwas Haut frei. Unglücklicherweise spritzte beim Verteilen des Epoxidharzes auf dem Board etwas Harz auf die unbedeckte Stelle. Und als Quittung gab es am Abend dort einen schönen roten Ausschlag. F**k Epoxy.

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Hollow Wood Blank

Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (3) – Holzblank

Das Aufbringen der Decks stellte die größte Herausforderung dar. Während das Unterwasserschiff trotz Doppelkonkaven noch relativ problemlos zu verkleben war, wurde das Verleimen des Oberdecks zur Geduldsprobe, da sich der seitliche Radius als zu gering für die Biegefähigkeit der Sperrholzplatten heraus stellte. Hier half nur das Vorbiegen mit Wasserdampf und der Einsatz zahlreicher Spanngurte.

Nachdem die Decks verleimt und die Kanten rechtwinklig verschliffen worden sind, konnten die Kanten aus schichtverleimten Pappelsperrholz und Kork angebracht werden. Mit diesem Schritt hatte das Board seine endgültigen Abmessungen erreicht. Das Gewicht war immer noch überraschend gering.

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Hollow Wood Surfboard Rahmen

Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (2) – Grundgerüst

Die Hollow-Wood-Konstruktionbauweise ist die aufwendigste Art Surfbretter zu bauen. Die üblichen Alternativen mit PU-Schaumkern oder ausgehöhlten Balsa-Blanks sind wesentlich einfacher zu realisieren. Aufgrund der Komplexität der Skelettgerüstes sowie der großen Anzahl konstruktiver Knotenpunkte, bietet sich die Planung per CAD an.

Während man bei üblichen Herangehensweisen eher einen substraktiven Ansatz verfolgt, d.h. Material von einem bestehenden Baustoffkern weg nimmt und sich so schrittweise an die endgültige Form annähert, ist der Entstehungsprozess bei der Hollow-Wood-Bauweise additiv, d.h. man konstruiert und baut das Board vom Kerngerüst ausgehend zur Außenhaut hin und ergänzt schrittweise Bauteile. Beide Herangehensweisen haben ihren ganz eigenen Reiz. Während man bei Schaumkerne das spätere Board wie ein Bildhauer aus einem Block heraus arbeitet, fasziniert bei der Hollow-Wood-Bauweise das filigrane Holzskelett.

Und wenn man die Hollow-Wood-Bauweise mit Perimeter-Rails à la Danny Hess kombiniert, wird es noch etwas komplizierter…

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Aku Shaper Screenshot des Kitesurfboards

Surf-CAD – Programmübersicht

Der erste Schritt der Planung ist bei allen Bauweisen gleich. Man entwickelt den gewünschten Shape, wobei CAD-Programme die Arbeit sehr erleichtern. Es existieren derzeit drei Shape-Programme:

Nach Installation und Test aller drei Programme stellt sich schnell Ernüchterung ein. Es gibt kein Programm, welches für den Hobby-Shaper uneingeschränkt empfehlenswert wäre.

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Plot des Hollow-Wood-Plans

Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (1)

Ein weißes Blatt Papier. Traum und Qual zugleich. Der erste Schritt ist der schwerste. Danny Hess gibt letztendlich den entscheidenden Impuls.

Die Gretchenfrage – Twintip oder klassisches Surfbrett – ist die schwierigste. Vor allem wenn man an der Ostsee lebt. Gute Wellen sind selten, mit dem Twintip hat man deutlich mehr gute Tage auf dem Wasser. Der Kopf sagt Twintip, der Bauch tendiert zum Directional. Nach zwei Kitejahren, die jeweils mit geprellten Rippen  endeten, gibt es ein weiteres schlagkräftiges Argument für den klassischen Wellenreiter. Die weitere Planung folgt der Devise – lieber langgezogene Bottom Turns anstatt riskante Kiteloops. Und vielleicht ab und zu ein Oldschool Tabletop.

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