Archiv der Kategorie: Selbstbau / DIY

Aller Anfang ist schwer. Aber wer einmal begonnen hat, hört nicht mehr auf.

Alaia 5,7′ mit Querverstärkungen

Wer häufiger hier im Blog mitliest, wird bemerkt haben, dass ich eine kleine Leidenschaft für Alaias entwickelt habe.

Die finnenlosen Holzboards, deren Ursprünge auf die hawaiianischen Ureinwohner zurück gehen, sind schnell gebaut und machen überraschend viel Spaß auf dem Wasser. Und das vor allem in nicht optimalen Bedingungen, wenn der Wind schwach und die Wellen klein sind. In diesem Sinne sind sie die perfekten Spielzeuge für den Sommer.

Leider haben sie eine Achillesferse. Die dünnen Holzbretter reißen gerne entlang der Holzfaserrichtung.

Um das Problem zu beseitigen, habe ich bei meinem neuen Alaia Querverstärkungen integriert. Ich hoffe, der Plan geht auf.

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Pépé Board – Chambered Surfboard

Schöner Film – Rajan baut zusammen mit seinem Opa ein Surfbrett.

Die beiden bauen in klassischer Chambered Bauweise, d.h. zuerst wird ein massiver Blank aus Holzstreifen hergestellt, dann wird dieser wieder aufgetrennt und ausgehöhlt und im letzten Schritt werden die gewichtsoptimierten Streifen dann richtig verleimt.  Eine mühsame Prozedur, aber anschließend folgt die Kür. Das Shapen und Schleifen des Holzrohlings macht richtig Spaß.

Als Holz verwendet Rajan Paulownia, welches er abschliessend mit vier Leinölschichten versiegelt.

Alles absolut umweltfreundlich. Vorbildlich! Man muss nur mit Druckstellen etwas aufpassen.

Wooden SUP Project

Schönes Zeitraffervideo, welches offensichtlich bei einem Selbstbau-Workshop entstanden ist.

Die SUPs wurden in Hollow-Wood-Bauweise mit Decks aus Massivholz (Red Cedar?) und Korkrails gebaut. Die Rails sind wohl größtenteils aus Korkschichten. Das spart Zeit.

Die Rippenabstände sind relativ weit auseinander. Das spart ebenfalls Zeit, zum Ausgleich müssten aber die Decks entsprechend stärker dimensionieren worden sein. Ich wüßte sehr gerne, was die SUPs am Ende gewogen haben…

Hollow Wood Longboards

Gemäß meiner neuen Philosphie, Hollow-Wood für große Surfboards und Schaukerne für Shortboards, beginne ich das neue Jahr mit dem Bau von zwei Longboards.

Mein Fokus liegt in Kiel ganz klar auf Kitesurfen, aber bei manchen Windrichtungen bauen sich an der Ostsee doch überraschend saubere Wellen auf, da ist klassisches Wellenreiten eine schöne Abwechslung.

Die Baupläne für ein klassisches 9,0’er Longboard und ein voluminösen 9,4’er Glider habe ich gestern bei uns in der Agentur ausgeplottet. Jetzt geht es in die Werkstatt!

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Handplanes shapen aus Restholz

Callen Busch ist ein Shaper aus San Diego, der Handplanes aus Holzresten baut. Im Film sieht schön alle Arbeitsschritte vom Verleimen der Holzstreifen mit PU-Leim bis zum Aufbringen des Logos mit seinem Brandmalkolben. Die Ergebnisse sind kleine Kunstwerke.

Ich mag Handplanes als Fingerübungen für das richtige Shapen. Man lernt dabei sehr gut die Charakteristika der verschiedenen Holzarten kennen und kann das Shapen von Channels und Konkaven üben. Und natürlich sind es schöne, persönliche Geschenke!

Mehr Infos zu Callens Handplanes gibt es unter: www.saltyshapes.com

Workshoptermine 2017 von ARBO Surfboards

Über Arbo Surfboards habe ich schön öfters berichtet. Der Inhaber Paul Reisberg bietet überall Europa Workshops an, in denen man die Hollow-Wood-Bauweise lernen kann.

Ein Teilnehmer aus Japan hat bei seinem Aufenthalt in Pauls Werkstatt in Cornwall ein Zeitraffer-Video vom Bau seines Brettes gemacht. Im Film kann man den ganzen Bauprozess verfolgen – vom Zusammensetzen des Innengerüstes über den schrittweisen Aufbau der Außenhülle (mit Bead/Cove-Rails) bis zum Glassing.

Paul bietet dieses Jahr übrigens noch zwei Workshops in Deutschland an. Die ersten Termine für 2017 stehen auch schon fest…

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Asymmetrical fast fertig

Das asymmetrische Surfboard ist fast fertig. Das Foto habe ich gestern gemacht, bevor es an den Feinschliff ging. Ich habe mich entschieden noch eine zusätzliche Schicht Bootslack aufzutragen, damit das Finish wirklich perfekt wird.

Nach dem Lackieren kommen die Channels noch besser zur Geltung. Durch den Bootslack wirken die eingelegten Seitenwangen der Channels aus dunkelbraunem Wenge-Holz und die verkleideten FCS II-Finnenkästen fast schwarz.

Ich kann es kaum erwarten, das Board zu testen. Wie wird sich die Parallelogramm-Outline auf das Fahrverhalten auswirken? Merkt man den Unterschied in der kabbeligen Ostsee überhaupt? Hat die Form unter Umständen mehr Nachteile als Vorteile?

Hoffentlich haben wir bald einen Tag mit starkem Ostwind…