Schlagwort: Hollow Wood

  • Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (2) – Grundgerüst

    Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (2) – Grundgerüst

    Die Hollow-Wood-Konstruktionbauweise ist die aufwendigste Art Surfbretter zu bauen. Die üblichen Alternativen mit PU-Schaumkern oder ausgehöhlten Balsa-Blanks sind wesentlich einfacher zu realisieren. Aufgrund der Komplexität der Skelettgerüstes sowie der großen Anzahl konstruktiver Knotenpunkte, bietet sich die Planung per CAD an.

    Während man bei üblichen Herangehensweisen eher einen substraktiven Ansatz verfolgt, d.h. Material von einem bestehenden Baustoffkern weg nimmt und sich so schrittweise an die endgültige Form annähert, ist der Entstehungsprozess bei der Hollow-Wood-Bauweise additiv, d.h. man konstruiert und baut das Board vom Kerngerüst ausgehend zur Außenhaut hin und ergänzt schrittweise Bauteile. Beide Herangehensweisen haben ihren ganz eigenen Reiz. Während man bei Schaumkerne das spätere Board wie ein Bildhauer aus einem Block heraus arbeitet, fasziniert bei der Hollow-Wood-Bauweise das filigrane Holzskelett.

    Und wenn man die Hollow-Wood-Bauweise mit Perimeter-Rails à la Danny Hess kombiniert, wird es noch etwas komplizierter… (mehr …)

  • Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (1)

    Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (1)

    Ein weißes Blatt Papier. Traum und Qual zugleich. Der erste Schritt ist der schwerste. Danny Hess gibt letztendlich den entscheidenden Impuls.

    Die Gretchenfrage – Twintip oder klassisches Surfbrett – ist die schwierigste. Vor allem wenn man an der Ostsee lebt. Gute Wellen sind selten, mit dem Twintip hat man deutlich mehr gute Tage auf dem Wasser. Der Kopf sagt Twintip, der Bauch tendiert zum Directional. Nach zwei Kitejahren, die jeweils mit geprellten Rippen  endeten, gibt es ein weiteres schlagkräftiges Argument für den klassischen Wellenreiter. Die weitere Planung folgt der Devise – lieber langgezogene Bottom Turns anstatt riskante Kiteloops. Und vielleicht ab und zu ein Oldschool Tabletop. (mehr …)