Smalltalk mit Danny Hess

Den Namen Danny Hess muss man nicht groß vorstellen. Seine wunderschönen Surfboards mit den typischen Perimeter-Rails aus Pappelsperrholz und Kork sind legendär. Danny hat viele andere Shaper und Selbstbauer weltweit inspiriert und durch seine bescheidene, unaufgeregte Art ist er ein echtes Vorbild.

In der Serie „Small Talks des Surffashion-Labels Vissla, dessen Botschafter er auch ist, läuft Danny durch die Wälder von Santa Cruz zu seiner abgelegenen Werkstatt und erzählt von seinen Anfängen und dem Bau von Baumhäusern. Smalltalk mit Danny Hess weiterlesen

UNSUSTAINABLE

UNSUSTAINABLE (engl.: Unnachhaltig) ist eine kurze Dokumentation, die einen Einblick in die Nachhaltigkeit der Surf-Industrie gibt, beginnend mit dem grundlegenden Element, dem Surfboard. Shaper aus ganz Europa sprechen über ihre Sichtweise und die Tatsache, dass Surfen, eine Tätigkeit, die ursprünglich auf Respekt und Kontakt mit der Natur beruht, zu einer Industrie von Öl-basierten Produkten geworden ist.
Alternativen existieren bereits, es ist nur die Frage, ob man sie ergreifen möchte und sich von dem Image und der Oberflächlichkeit löst, welche die Industrie uns in den letzten Jahren verkauft hat.

Surfers Country

Ein schöner Film des surfenden Filmemachers Keita Ikawa. Er baut sein erstes Surfboard mit Holzaußenhülle beim Szeneguru Grant Newby.

Im Film sieht man ihn bei Grant in der Garage, wo die beiden den EPS-Blank shapen und anschließend per Vakuumsack die Decks mit dem Schaumkern verkleben. Nach dem Aufleimen der Railstreifen, werden diese geshapt und das Board abschließend nur noch mit Leinöl bzw. Lanolin versiegelt.

Sehenswerter Film. Nette Stimmung durch die handgemachte Musik von Keitas Freund Jack, der das dann Board in den Wellen von Byron Bay surft.

 

Tom Wegener beim Corky-Bau

Der australische Shaper Tom Wegener baut neben Alaias auch Surfboards mit EPS-Kernen, die er mit Paulownia verkleidet.

Neuerdings verwendet er auch Kork für Rails und Oberdeck. Das bringt viel Komfort und ermöglicht Flex – wenn man das obere Holzdeck entsprechend geringer dimensioniert. Die Bauweise nennt Tom „Corky“.

Im Video sieht man ihn, wie er zusammen mit dem japanischen Pro-Surfer Kenta Ishikawa in seiner Werkstatt ein Paipo baut.

Flama: Surfboards with Soul

Der kurze Film zeigt Sergi von Flama Surfboards, wie er ein Board in seiner Classic-Konstruktionsweise baut. Er konstruiert seine hohlen Boards nicht wie allgemein üblich mit Stringer und Rippen, seine Grundlage sind massive Rails, deren Schichtaufbau er per CAD genau vorplant. Per Frästisch überträgt er dann in einem weiteren Schritt die exakte Scoop-Rockerline auf den verleimten Außenrahmen.

Gegen Ende des Films sieht man Sergi noch etwas an einem Schaum-Blank shapen. Seine leichten Evolve-Boards baut er, nach dem Vorbild von Grant Newby, mit einem Schaumkern, den er mit Paulownia ummantelt.

Sergi ist einer der wenigen, denen der Umweltaspekt wirklich wichtig ist und der konsequent auf Glasfaser verzichtet. Bei beiden Konstruktionsarten.

www.flamasurf.com

Korkpads auf Kitesurf-Directional

Im Gegensatz zum klassischem Wellenreiten spielt die Dämpfung beim Kitesurfen eine besondere Rolle. Speziell bei kabbeligen Bedingungen, wie wir sie in der Ostsee häufig haben, schonen Pads die Gelenke und schützen das Oberdeck.

Nachdem ich in den letzten Monaten viel mit Kork experimentiert  und mehrere Boards mit vollflächigen Korkdecks gebaut habe, habe ich nun einmal eine andere Variante ausprobiert – nachträglich aufgeklebte Pads in Hexagon-Form.

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