PATA Handplanes

Schöne Kurzdokumentation über den Belgier Robby Schaubroeck, der auf Fuerteventura Handplanes aus alten Holzpaletten shapt. Ganz einfach, ohne Schnickschnack – Holz und Leinöl.

Ich mag diesen einfachen Ansatz. Und wenn so ein Handplane irgendwann kaputt gehen oder sich voll Wasser saugen sollte, dann wird es feierlich beim Lagerfeuer verbrannt und man shapt sich ein neues.

 

Testrunden mit Touring-SUP

Was lange währt… Am Wochenende war es endlich soweit, nach eineinhalb Jahren habe ich das 12,6er Touring-SUP gewassert.

Ursprünglich sollte es ganz schnell gehen. Ich hatte extra eine Bauweise gewählt, bei der möglichst viele Teile aus großflächigem Sperrholz bestehen. Aber immer kam etwas dazwischen und nachdem ich das SUP beim Furnieren im Vakuumsack fast komplett zerstört hatte, wollte ich eigentlich schon aufgeben.

Nun bin ich froh, dass ich durchgehalten habe. Testrunden mit Touring-SUP weiterlesen

Kork-Rails am SUP

Der schrittweise Aufbau der Rails kostet bei einem SUP in Hollow-Wood-Bauweise richtig viel Zeit. Im Fall des Allround-SUP hat es leider dazu geführt, dass das halbfertige Board bei mir jetzt fast ein halbes Jahr in der Werkstatt lag und ich mich immer vor der Arbeit gedrückt habe.

Letzte Woche hatte ich aber eine Idee, wie ich den Bauprozess beschleunigen kann. Am Wochenende habe ich es ausprobiert, und die Rails waren tatsächlich an zwei Vormittagen verklebt.

Hier ein Foto vom aktuellen Zwischenstand. Jetzt kommt der schönste Teil – das Shapen der Solid Rails.

Am Windlimit

Im Sommer muss man nehmen was kommt. Und bei Ostwind-Phasen liegt die Windvorhersage in Kiel manchmal etwas daneben. Und so kamen gestern Abend den prognostizierten 14-20 Knoten leider nur maximal zehn an.

Aber das Wetter war ein Traum und es war die perfekte Gelegenheit das neue 5,4er bei absoluten Leichtwindbedingungen zu testen. Und um es vorweg zu nehmen, es schlug sich ziemlich tapfer!

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Hokori – Wooden Surfboards

Schöne Bilder, schöne Boards – und eine ganz eigene Handschrift. Gestalterisch ist Hokori ganz weit vorne.

Einige Details wie die Finnen, in deren Lochdesign sich die Elemente des Logos wiederfinden, sind schlichtweg genial. Und auch die Oberdecks aus hochkant verleimten Sperrholzschichten sind einen Blick wert. Selbst wenn sie mit Sicherheit das Gewicht etwas nach oben treiben.

Ansonsten ist es grundsätzlich auch die Bauweise, die ich selbst favorisiere. Hollow-Wood-Konstruktionen mit schlanken Solid-Rails und Decks aus leichtem Sperrholz. Hokori kombiniert die Decks zusätzlich noch mit dünnen Massivholzstreifen und Rails aus dunklem Red Cedar-Holz. Echt lecker.

Man merkt an allen Details, dass sich hier Leute wirklich Gedanken gemacht haben und dass sie dabei immer das Ganze im Blick hatten. Ganz große Kunst.

www.hokori.org

Upcycling

Ja, eigentlich ist es wirklich unweltmäßig pfui und ich wollte mich nie mit dem Material abgeben – EPS-Schaum.

Das Recycling ist leider relativ unrentabel, da die Transportkosten des voluminösen Materials aus leicht nachvollziehbaren Gründen immens hoch sind und die Schaumsorten häufig verunreinigt werden. Damit aber (bestenfalls) nicht noch mehr als Sondermüll auf der Deponie oder (schlimmstenfalls) im Meer landet, kann man ja etwas Neues daraus bauen.

In diesem Fall handelt es sich um eine FANATIC Bee 260  aus dem Jahre 1999 in der edlen CDS-Variante.

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