Repariertes Paulownia-Deck

Reparatur des Paulownia-Decks

Bei den ersten beiden Testfahrten muss ich tatsächlich einmal heftig auf den Bugbereich gefallen sein. Erkennbar war dies an einem kleinen Riss im Paulownia-Holz. Bei vorsichtigem Drücken war spürbar, dass der Schaumkern darunter nachgab, weswegen ich mich für eine sorgfältige Reparatur entschied.

Den Reparaturvorgang habe ich schrittweise mit Fotos dokumentiert, falls jemand von euch auch einmal ein Holzdeck ausbessern muss.

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Paulownia – substainable surf

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Der 18-minütige Dokumentarfilm wurde letztes Jahr auf dem Surffilm Festival in Bilbao vorgestellt. Ich habe ihn leider erst jetzt entdeckt. Aber lieber spät als nie.

In dem Film geht es um Paulownia-Holz. Also aus dem Holz, aus dem die meisten Holzsurfbretter gebaut werden, da es sich aufgrund seines geringen Gewichtes, der wenigen Äste und des Umstandes, dass es kaum Wasser aufnimmt, perfekt dafür eignet.

In dem Film kommen unter anderem der Besitzer der Baumschule von iPaulownia aus Valencia (Spanien), der Shaper Sergi von Flama Surfboards und die Surferin Andrea Molina zu Wort.

Insbesondere der Beitrag von Sergi ist natürlich interessant, weil er erzählt, wie sich seine Bauweise mit der Zeit weiterentwickelt hat und wie begeistert er war, als er erkannte, dass man bei Paulownia kein Laminat mehr benötigt.

Beveled Rails am Wing Foil Board

Wing Foil Board (3. Holz-Rails & Inserts)

Wenn ich ein Wing Foil Board baue, dann bekommt es natürlich kein Glasfaser- oder Carbonlaminat sondern eine schöne Holzhülle. Der schwierigste Teil sind dabei immer die Rails. Bei klassischen Surfbretter baut man diese aus mehreren dünnen Schichten Holz auf und shapt anschließend die passenden Rundungen, bei Beveled Rails kommt zusätzlich noch der schräge Übergang ins Unterwasserschiff hinzu.

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Holz-Surfboard in Vorder- und Rückansicht vor Betonmauer

Gestreiftes Kite-Surfboard 5.4′

Ingesamt habe ich in den letzten Wochen vier Surfbretter (Big Stick 6,6′, Quad-Fish 5,4′ und Schwarz lasiert 5,4′) fertig gebaut, die bedingt durch einen leichten Corona-Motivations schon länger halbfertig in der Werkstatt lagen und langsam zustaubten.

Hier kommt nun mein Lieblingsboard, mit dem ich auch schon mehrfach auf dem Wasser war.

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Holz-Surfboard in Vorder- und Rückansicht vor Betonmauer

Schwarz lasiertes Kite-Surfboard

Schwarz ist relativ, habe ich bei diesem neuen Projekt gelernt. Mit einer umweltfreundlichen, schwarzen Lasur von AURO wollte ich einmal wieder ein dunkles Board bauen. In der Kombination mit dem hellen Paulownia-Holz wurde es jedoch nur Mittelgrau. Mit den Holz- und Kork-Details ist es dennoch ein sehr edles Stück geworden. Und man sieht dem Board nicht mehr an, dass es sich eigentlich um einen ehemaligen Totalschaden handelt. Upcycling par excellence.

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Holz-Surfboard in Vorder- und Rückansicht vor Betonmauer

Big Stick 6,6′ für Ollo

Mein Freund Ollo besitzt ein altes Shortboard, mit dem er viele schöne Erinnerungen verbindet und an dem er sehr hängt. Mit einer Größe von 6,0′ ist es jedoch ziemlich radikal und benötigt schon ordentliche Wellen, um es nutzen können. Da man auch nicht jünger wird, liegt der kleine Stick (Anmerkung: So nennen Wellenreiter offenbar liebevoll ihre kleinen Boards…) nun schön lange im Regal und setzt Staub an.

Ollo kam nun mit dem Wunsch auf mich zu, ihm ein etwas größeres Board mit ähnlichem Shape zu bauen. Und voilá, hier ist es.

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Holz-Surfboard in Vorder- und Rückansicht vor Betonmauer

Quad-Fish 5.4

Das kompakte Surfboard ist eine Weiterentwicklung des 5.3ers mit den eckigen Finnen bzw. ein Recycling-Projekt, da zwei von dessen eingeklebten Finnen leider der Belastung beim Springen irgendwann nicht mehr stand hielten – und heraus brachen. Da das Board sich aber ansonsten super fuhr, habe ich mir die Arbeit gemacht und die Holzaussenhülle mit viel Geduld … Weiterlesen …

Michael Walther und Jannek Grocholl mit nachhaltigem SUP

SUP aus 95% nachwachsenden Rohstoffen

Ich habe mich sehr gefreut, als ich am Wochenende in den Kieler Nachrichten den Artikel über das wohl nachhaltigste SUP der Welt entdeckte, welches der Extremsportler und Umweltaktivist Michael Walther und Jannek Grocholl von Board Lab aus Kiel realisiert haben.

Vor gut einem Jahr besuchte Michael mich nämlich in Kiel und wir sprachen über seine Vision von einem nachhaltigen Standup-paddle-Board, welches einen möglichst geringen ökologischen Fussabdruck hinterlassen sollte. Ich erzählte ihm damals von meinen Erfahrungen mit verschiedenen Materialien und Bauweisen. Allerdings konnte ich ihm damals selbst nicht weiterhelfen, da ich beruflich leider zu stark eingespannt und außerdem gerade frisch mit meiner Werkstatt umgezogen war.

Aber es ist toll, dass er das Ziel so konsequent weiter verfolgt hat und mit Jannek Grocholl von Board Lab einen passenden Partner für die Umsetzung gefunden hat. Dass mit Fanatic auch ein großer Hersteller das Projekt unterstützt, finde ich bemerkenswert und weckt Hoffnung.

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Paipo mit Snowboard-Outline

Paipo 5,2 mit Snowboard-Outline

Als Paipo bezeichnet man grundsätzlich die traditionellen, kurzen Surfboards der Hawaiianer. Quasi die Vorgänger der Bodyboards. Sie wurden liegend gesurft, waren meist nur oberkörperlang und hatten manchmal kleine Finnen.

Im Kitesurfing hat sich der Name mittlerweile für eine Boardklasse etabliert, die ein Zwitter aus Alaia und Directional ist. Relativ kurz, mit wenig Rocker und Twinser-Finnensetup.

Als Alaia-Fan stand der Bau eines Paipos schon länger auf meiner Wunschliste. Ein Paipo hat den Vorteil, dass es aufgrund des Rockers nicht so schnell einspitzelt und durch die Finnen mehr Grip bietet. Es ist also ein perfektes Spaßboard für kleine Wellen und wenig Wind.

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