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Directional 5,3′ mit Pintail

Nun kommen noch ein paar Fotos des neuen 5,3’er mit schmalem Pintail. Es ist eine optimierte Version des 5,4’ers aus 2016. Es ist etwas kleiner geworden, anstatt fünf FCS2-Finnenkästen sind drei Finnen fest integriert – und es wiegt inklusive Finnen nur 3,0 kg.

Und ich glaube, ich könnte das Gewicht durch eine Reduktion der Bottom-Holzschicht noch weiter reduzieren. Da ist noch Luft.

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Wooden surfboard built from Paulownia timber – Mini Simmons

Ich habe gerade große Lust einen klassischen Mini Simmons zu bauen. Die kompakte Form mit Twinser-Finnenbestückung hat es mir irgendwie angetan. Außerdem könnte ich mir gut vorstellen, dass der Shape gut in kleinen Wellen funktioniert und viel Spaß macht.

Auf der Suche nach Informationen zu Mini Simmons bin ich auf dieses kleine Video von Red Leaf Surfboards gestossen. Handwerklich und filmisch tiptop.

 

Alaia Surfboard shaping

Der Schweizer Riversurfer Christoph Steinemann shapt in seinem Video ein Alaia. Grundlage für das Board bilden offensichtlich zwei verleimte Paulownia-Leimholzplatten aus dem Baumarkt.

Er schreibt zu dem Film: „Ich habe mein erstes Alaia Surfboard gebaut. Es ist Anlehnung an die gängigen Masse meiner Flussboards entstanden. Das Material ist Paulownia und Leinöl. So einfach.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Surfers Country

Ein schöner Film des surfenden Filmemachers Keita Ikawa. Er baut sein erstes Surfboard mit Holzaußenhülle beim Szeneguru Grant Newby.

Im Film sieht man ihn bei Grant in der Garage, wo die beiden den EPS-Blank shapen und anschließend per Vakuumsack die Decks mit dem Schaumkern verkleben. Nach dem Aufleimen der Railstreifen, werden diese geshapt und das Board abschließend nur noch mit Leinöl bzw. Lanolin versiegelt.

Sehenswerter Film. Nette Stimmung durch die handgemachte Musik von Keitas Freund Jack, der das dann Board in den Wellen von Byron Bay surft.

 

Tom Wegener beim Corky-Bau

Der australische Shaper Tom Wegener baut neben Alaias auch Surfboards mit EPS-Kernen, die er mit Paulownia verkleidet.

Neuerdings verwendet er auch Kork für Rails und Oberdeck. Das bringt viel Komfort und ermöglicht Flex – wenn man das obere Holzdeck entsprechend geringer dimensioniert. Die Bauweise nennt Tom „Corky“.

Im Video sieht man ihn, wie er zusammen mit dem japanischen Pro-Surfer Kenta Ishikawa in seiner Werkstatt ein Paipo baut.

Flama: Surfboards with Soul

Der kurze Film zeigt Sergi von Flama Surfboards, wie er ein Board in seiner Classic-Konstruktionsweise baut. Er konstruiert seine hohlen Boards nicht wie allgemein üblich mit Stringer und Rippen, seine Grundlage sind massive Rails, deren Schichtaufbau er per CAD genau vorplant. Per Frästisch überträgt er dann in einem weiteren Schritt die exakte Scoop-Rockerline auf den verleimten Außenrahmen.

Gegen Ende des Films sieht man Sergi noch etwas an einem Schaum-Blank shapen. Seine leichten Evolve-Boards baut er, nach dem Vorbild von Grant Newby, mit einem Schaumkern, den er mit Paulownia ummantelt.

Sergi ist einer der wenigen, denen der Umweltaspekt wirklich wichtig ist und der konsequent auf Glasfaser verzichtet. Bei beiden Konstruktionsarten.

www.flamasurf.com