Schlagwort-Archive: Rückschläge

Touring-SUP repariert

Ich muss gestehen, dass meine Motivation nach dem Dilemma mit dem implodierten SUP etwas gelitten hat. Aber der Shape sieht gut, es steckt viel Arbeit drin und wäre dumm so kurz vor dem Ziel aufzugeben.

Und so habe die Reparatur des filigranen Hollow-Wood-Innengerüstes durchgeführt. Die „Operation“ habe ich  mit einigen Fotos dokumentiert.

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GAU beim Furnieren des Touring-SUP

Der Innenrahmen des Touring-SUP stand nun fast ein Jahr bei mir im Surfbrett-Ständer im Wohnzimmer. Im Sommer verleimt ich noch das Unterdeck, aber danach schlief die Motivation wieder ein. Es gab einfach immer Wind – und dann sind die Prioritäten klar.

In den letzten Wochen wollte ich das SUP aber nun endlich vollenden und verkleidete alle Flächen mit leichtem Pappelsperrholz. Die runden Bereiche der Rails und den Übergang vom erhöhten Bug zum Standbereich schloss ich mit Paulownia-Leisten per Bead&Cove-Methode.

Als krönenden Abschluss wollte ich am Wochenende das Oberdeck des SUP mit Kirschbaumfurnier verkleiden. Nur für die Optik, nur mal eben schnell, und dann passierte es…

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Muskelfaserriss

Wie das Leben so spielt, ich werde in den nächsten Wochen viel Zeit haben, die Bausätze und den Onlineshop fertig zu machen.

Am Sonntag hatten wir perfekte Kite-Bedingungen in Kiel (wolkenloser Himmel, 1-2 Meter Welle und 5-6 Bft.) und es hat mich beim Abreiten einer Welle erwischt. Sie brach unvermittelt und riss das Board mit sich. Leider steckte der vordere Fuß noch in der Schlaufe… Muskelfaserriss weiterlesen

Vanguard-Surfboard 5,6′ fertig (nach diversen Rückschlägen)

In einigen Artikel konnte man das Kite-Surfboard mit dem modernen Vanguard-Shape schon während des Bauprozesses und bei der farbigen Gestaltung des Unterdecks mit Holzlasuren sehen.

Bei der abschließenden Versiegelung ging leider alles schief, was schief gehen konnte. Der neue Yachtlack trocknete nicht, da zu dick aufgetragen, und ich musste das komplette Board inklusive Holzlasur-Design wieder runter schleifen.

In einer Nacht-und-Nebelaktion furnierte ich die Spuren des GAUs kurzerhand mit französischem Nussbaumfurnier über. Zumindest dieser Eingriff glückte perfekt. Man sieht kaum, dass die Beschichtung nachträglich geschah.

Aber damit war es leider noch nicht ausgestanden…

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Alaia gebrochen

Ich hatte schon beim Shapen geahnt, dass die Materialstärke beim Alaia zu dünn war. Beim Überqueren des Shorebreaks in Dänemark passierte es dann. Das Board brach entlang der Konkave im Unterwasserschiff.

Bis zu diesem Zeitpunkt hat das Alaia jedoch großen Spaß gemacht, der Shape funktionierte und ich möchte das urtümliche Surfboard an Leichtwindtagen mittlerweile nicht mehr missen.

Der Nachfolger wird nun einfach vier Millimeter stärker und diesmal abschließend nur mit Tungöl versiegelt.

 

Paulownia-Oberdeck beim Kitesurfen gebrochen

Der GAU, der Größte anzunehmende Unfall,  ereignete sich schon vor rund einem Monat. Beim Kitesurfen in Laboe brach das Oberdeck des leichten Hybrid-Kiteboards während einer Session mit zahlreichen Sprüngen.

Beim Fahren fühlte sich das Deck des Surfboards plötzlich ungewöhnlich komfortabel an, die Standfläche federte Kabbelwellen und Sprüngen fantastisch ab.  Die anfängliche Begeisterung währte aber nur kurz. Bei einer kurzen Untersuchung auf dem Wasser entdeckte ich zwei feine Risse in Längsrichtung, die sich undeutlich unter dem Surfwachs abzeichneten.

Am Strand bestätigte sich dann die Vorahnung, das das Deck gebrochen war. Ein leichtes Plätschern drang aus dem hohlen Holzkörper…

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SUP-Reparatur und zweite Testfahrt

Nachdem die Enttäuschung über das Ende der ersten Testfahrt verdaut war, wurde überlegt, ob man das SUP noch retten könnte. Schnell reifte die Erkenntnis, dass das Board verloren war – aber im Urlaub noch gesurft und getestet werden sollte. Egal wie.

Nach drei Tagen in der prallen Sonne war ein Großteil des Wassers aus dem Board gelaufen und verdunstet. Das Holz im Inneren war natürlich noch durch und durch mit Salzwasser getränkt und würde die Feuchtigkeit auch nie wieder abgeben. SUP-Reparatur und zweite Testfahrt weiterlesen

SUP-Jungfernfahrt endet mit GAU

GAU – der Größte Anzunehmende Unfall. Bei einem Hollow-Wood-Surfbrett bedeutet dies, dass es undicht ist und voll läuft. Und das passierte leider bei der ersten Testfahrt des Wave-SUP in der Normandie.

Hinterher lässt es sich schwer nachvollziehen, aber mit etwas zeitlichem Abstand und beruhigtem Gemüt, kann man die Schwachstellen doch ziemlich genau lokalisieren. Aber von Anfang an. SUP-Jungfernfahrt endet mit GAU weiterlesen