Wing Foil Board vor Betonwand

Wing Foil Board (7. Lackierung & Korkdeck)

Fertig. Im letzten Schritt kam nun eine Lackierung mit Bio-Epoxy drauf, die das Paulownia-Holz versiegelt und widerstandsfähig macht. Und als Sahnehäubchen ein Korkdeck für den Komfort.

Ich merke gerade, dass ich während des ganzen Baus kaum Fotos vom Prozess gemacht habe. Immer nur nach Anschluss der einzelnen Phasen. Aber ich wollte einfach möglichst schnell fertig werden, um im dem sich zu Ende neigenden Sommer noch mit dem Wingfoilen beginnen zu können.

Das nächste Wing Foil Board mit etwas weniger Volumen ist jedoch schon in der Planung, dann werde ich Arbeitsschritte besser dokumentieren.

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Paipo mit Snowboard-Outline

Paipo 5,2 mit Snowboard-Outline

Als Paipo bezeichnet man grundsätzlich die traditionellen, kurzen Surfboards der Hawaiianer. Quasi die Vorgänger der Bodyboards. Sie wurden liegend gesurft, waren meist nur oberkörperlang und hatten manchmal kleine Finnen.

Im Kitesurfing hat sich der Name mittlerweile für eine Boardklasse etabliert, die ein Zwitter aus Alaia und Directional ist. Relativ kurz, mit wenig Rocker und Twinser-Finnensetup.

Als Alaia-Fan stand der Bau eines Paipos schon länger auf meiner Wunschliste. Ein Paipo hat den Vorteil, dass es aufgrund des Rockers nicht so schnell einspitzelt und durch die Finnen mehr Grip bietet. Es ist also ein perfektes Spaßboard für kleine Wellen und wenig Wind.

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Multichannel-Corky vor Betonwand

5,10’ Multichannel-Corky

Das 5,10′ basiert auf einem meiner ersten Kite-Directionals, welches ich noch in Hollow-Wood-Konstruktion gebaut habe. Das erste Board fuhr sich extrem gut, war jedoch konstruktionsbedingt leider knüppelhart.

Die Neuauflage hat einen Schaumkern und oben eine komfortable Korkauflage. Ich bin gepannt, ob die Kombination jetzt perfekt ist.

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Cork in Noosa

Mit rund 15 Minuten ist dieser Film etwas länger aber absolut sehenswert. Mastershaper Tom Wegener plaudert aus dem Nähkästchen und erzählt über die Entwicklung seiner Boardbautechnik von den Anfängen bis zu seiner aktuellen Corky-Bauweise.

Ich experimentiere bekannterweise auch gerne mit umweltfreundlichen Materialien und habe Kork in den letzten Jahren vielfältig bei verschiedenen Rail- und Oberdeckaufbauten verwendet. Man muss sich jedoch etwas auf das Material einstellen.

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Tom Wegener – Salt of the earth

Wer sich mit Surfboards aus Holz beschäftigt, dem ist Tom Wegener sicherlich ein Begriff. Tom hat die Alaia-Bewegung ins Rollen gebracht und in den vergangenen Jahren entwickelte er leichte Surfboards mit EPS-Kern, die er mit Kork und Holz ummantelte. Die Boards zeichnen sich durch einen extremen Flex aus.

In dem neuen Video sieht man Tom nicht nur in der Werkstatt und beim Surfen, sondern man bekommt auch einen guten Eindruck von Energie und der Philosophie des Meistershapers. Von Tom wird man sicher noch viel hören.

UPCYCLE

Vimeo

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Zwei Jungs aus Japan bauen sich ein Paipo aus alten Styroporkisten.

Die Unterseite bekleben sie mit mit einem dünnen Paulownia-Brett, Oberdeck und Rails werden mit Kork verkleidet. Leinöl drüber, fertig.

Kork-Pads auf dem Oberdeck

Korkpads auf Kitesurf-Directional

Im Gegensatz zum klassischem Wellenreiten spielt die Dämpfung beim Kitesurfen eine besondere Rolle. Speziell bei kabbeligen Bedingungen, wie wir sie in der Ostsee häufig haben, schonen Pads die Gelenke und schützen das Oberdeck.

Nachdem ich in den letzten Monaten viel mit Kork experimentiert  und mehrere Boards mit vollflächigen Korkdecks gebaut habe, habe ich nun einmal eine andere Variante ausprobiert – nachträglich aufgeklebte Pads in Hexagon-Form.

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