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Surfers Country

Ein schöner Film des surfenden Filmemachers Keita Ikawa. Er baut sein erstes Surfboard mit Holzaußenhülle beim Szeneguru Grant Newby.

Im Film sieht man ihn bei Grant in der Garage, wo die beiden den EPS-Blank shapen und anschließend per Vakuumsack die Decks mit dem Schaumkern verkleben. Nach dem Aufleimen der Railstreifen, werden diese geshapt und das Board abschließend nur noch mit Leinöl bzw. Lanolin versiegelt.

Sehenswerter Film. Nette Stimmung durch die handgemachte Musik von Keitas Freund Jack, der das dann Board in den Wellen von Byron Bay surft.

 

Tom Wegener beim Corky-Bau

Der australische Shaper Tom Wegener baut neben Alaias auch Surfboards mit EPS-Kernen, die er mit Paulownia verkleidet.

Neuerdings verwendet er auch Kork für Rails und Oberdeck. Das bringt viel Komfort und ermöglicht Flex – wenn man das obere Holzdeck entsprechend geringer dimensioniert. Die Bauweise nennt Tom „Corky“.

Im Video sieht man ihn, wie er zusammen mit dem japanischen Pro-Surfer Kenta Ishikawa in seiner Werkstatt ein Paipo baut.

Flama: Surfboards with Soul

Der kurze Film zeigt Sergi von Flama Surfboards, wie er ein Board in seiner Classic-Konstruktionsweise baut. Er konstruiert seine hohlen Boards nicht wie allgemein üblich mit Stringer und Rippen, seine Grundlage sind massive Rails, deren Schichtaufbau er per CAD genau vorplant. Per Frästisch überträgt er dann in einem weiteren Schritt die exakte Scoop-Rockerline auf den verleimten Außenrahmen.

Gegen Ende des Films sieht man Sergi noch etwas an einem Schaum-Blank shapen. Seine leichten Evolve-Boards baut er, nach dem Vorbild von Grant Newby, mit einem Schaumkern, den er mit Paulownia ummantelt.

Sergi ist einer der wenigen, denen der Umweltaspekt wirklich wichtig ist und der konsequent auf Glasfaser verzichtet. Bei beiden Konstruktionsarten.

www.flamasurf.com

Alaia Surfboard von Flama

Sergi von Flama Surfboards hat für das Save Posidonia Festival (Formentera, 12.-15. Oktober) ein Alaia geshapt, welches dort ausgestellt und versteigert wird.

Die Konstruktion des Alaia ist eine Mischung aus der bewährten Bauweise von Grant Newby und der Corky-Bauweise von Tom Wegener.  Das voluminöse Alaia besitzt einen Kern aus recyceltem EPS und ist vollständig mit einer Hülle aus dünnem Paulownia ummantelt – und damit wasserdicht versiegelt. Oberdeck und Rails sind abschliessend noch einer Lage Kork beschichtet, die für Dämpfung und Grip sorgt.

Ein schönes Surfboard, welches durch die eingebrannte Grafik noch einen ganz individuellen Touch bekommt.

Frühe Testsession in Kalifornien

Im Angesicht der dürftigen Windaussichten für Himmelfahrt, war die Motivation hoch das letzte kleine Windfenster am Mittwochmorgen zu nutzen.

Und das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt. Als wir um sieben Uhr am Strand in Kalifornien standen, wurden wir mir knapp einem Meter hohen Wellen und konstantem Westwind belohnt.

Wir nutzten den Vormittag, um einmal drei völlig verschiedene Surfboardtypen und -bauarten zu fahren und miteinander zu vergleichen.

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Asymmetrische Surfboards

Von einem asymmetrischen Surfboard träume ich, seitdem ich 1988 mit dem Windsurfen begonnen habe. Damals surften die Cracks auf Hawaii alle mit kurzen Asymmetricals der Edelmarke Hi-Tech.

Im Wellenreiten sieht man die exotischen Shapes in letzter Zeit wieder vermehrt. Nachdem ich längere Zeit gehadert habe, ob Asymmetrie beim Kitesurfen sinnvoll ist, hat die Neugier dann doch die Oberhand gewonnen.

Das Ergebnis ist fast fertig – ein 5,5’er Asymmetrical im exotischen Parallelogramm-Design.

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Fast wunschlos glücklich

Einfach ein gutes Surfboard.

Heute waren die Bedingungen etwas widrig – böiger, auflandiger Wind mit knapp 20 Knoten. Mein 9er Kite war eigentlich etwas zu klein und ich musste teilweise Sinuskurven fliegen, um an den Steinbuhnen vorbei zu kommen. Aber das Board kam immer zügig in Gleiten, lief phänomenal Höhe und auf der Welle war es dann superwendig. Ich bin wirklich zufrieden mit dem Shape und überlege gerade, ob ich ihn evtl noch auf ein großes Surfboard oder ein SUP übertrage.

Aber ich hoffe, es gibt bald eine umweltfreundliche Alternative zu EPS-Schaum. Das ist der einzige Makel an diesem Surfbrett.