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Alaia 5,7′ mit Querverstärkungen

Wer häufiger hier im Blog mitliest, wird bemerkt haben, dass ich eine kleine Leidenschaft für Alaias entwickelt habe.

Die finnenlosen Holzboards, deren Ursprünge auf die hawaiianischen Ureinwohner zurück gehen, sind schnell gebaut und machen überraschend viel Spaß auf dem Wasser. Und das vor allem in nicht optimalen Bedingungen, wenn der Wind schwach und die Wellen klein sind. In diesem Sinne sind sie die perfekten Spielzeuge für den Sommer.

Leider haben sie eine Achillesferse. Die dünnen Holzbretter reißen gerne entlang der Holzfaserrichtung.

Um das Problem zu beseitigen, habe ich bei meinem neuen Alaia Querverstärkungen integriert. Ich hoffe, der Plan geht auf.

Spätsommer-Kitesession in Heidkate

Die Bedingungen waren am Wochenende leider nicht optimal. Der Südwestwind war stellenweise sehr böig und blies in Heidkate leicht ablandig mit rund 5 Beaufort, wodurch die Wellen etwas mickrig ausfielen. Aber die Sonne schien, auf dem Wasser war es herrlich leer und das kleine 5,6er Shortboard kam endlich mal wieder zum Einsatz.

99% Wood – Shaping eines Surfboards bei Flamasurf

Netter Kurzfilm über ein Paar, welches von der Schweiz zu Flamasurf nach Barcelona fährt. Bei Flama erwarten sie zwei fertige Paulownia-Blanks des Typs Dorada, die sie ein zwei Tagen fertig shapen, mit Finnenkästen versehen und abschließend mit Leinöl versiegeln.

Der Bau von Holzsurfbretter nach der Cold-Press-Methode von Flama ist nicht einfach, ich habe auch mein zweites Kite-Surfboard so gebaut. Im Gegensatz zu klassischen Hollow-Wood-Bauweise ist der Anteil des Shapens, was eigentlich den größten Spaß ausmacht, höher und der Anteil der Konstruktion etwas geringer.

Im Film kann man das auch ganz gut nachvollziehen.

Kite-Surfboard für kleine Wellen und Freestyle

Beim Bau des neuen SUPs kommt es immer wieder zu Unterbrechungen durch Trockenzeiten des Leims, das Richten von Massivholzteilen und das Lösen von konstruktiven Details.

In den Pausen arbeitete ich deswegen parallel an einem größeren Kitesurfboard für kleine Ostseewellen und Freestyle auf  Flachwasser. Und überraschend schnell war das neue Directional fertig.

Holz-SUP mit Fishtail – Zwischenstand

Nachdem ich die letzten Wochen mit einer hartnäckigen Mandelentzündung gerungen habe, geht es nun endlich weiter. Es wird auch Zeit, die Saison steht vor der Tür.

Die Konstruktion des neuen Selbstbau-Projekt, ein kompaktes SUP in Hollow-Wood-Bauweise, ist nahezu fertig. Nun geht es an die Außenhülle. Im Gegensatz zur üblichen Herangehensweise mit einer Ummantelung aus Holz und abdichtendem Glasfaserlaminat wird das neue SUP mit einer Hülle aus wasserundurchlässigem Paulownia-Holz versehen, die abschließend geölt und lackiert wird. Natürlich nur mit umweltfreundlichen Produkten auf  Leinöl-Basis.