Holz-Surfboard in Vorder- und Rückansicht vor Betonmauer

Gestreiftes Kite-Surfboard 5.4′

Ingesamt habe ich in den letzten Wochen vier Surfbretter (Big Stick 6,6′, Quad-Fish 5,4′ und Schwarz lasiert 5,4′) fertig gebaut, die bedingt durch einen leichten Corona-Motivations schon länger halbfertig in der Werkstatt lagen und langsam zustaubten.

Hier kommt nun mein Lieblingsboard, mit dem ich auch schon mehrfach auf dem Wasser war.

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Holz-Surfboard in Vorder- und Rückansicht vor Betonmauer

Schwarz lasiertes Kite-Surfboard

Schwarz ist relativ, habe ich bei diesem neuen Projekt gelernt. Mit einer umweltfreundlichen, schwarzen Lasur von AURO wollte ich einmal wieder ein dunkles Board bauen. In der Kombination mit dem hellen Paulownia-Holz wurde es jedoch nur Mittelgrau. Mit den Holz- und Kork-Details ist es dennoch ein sehr edles Stück geworden. Und man sieht dem Board nicht mehr an, dass es sich eigentlich um einen ehemaligen Totalschaden handelt. Upcycling par excellence.

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Holz-Surfboard in Vorder- und Rückansicht vor Betonmauer

Quad-Fish 5.4

Das kompakte Surfboard ist eine Weiterentwicklung des 5.3ers mit den eckigen Finnen bzw. ein Recycling-Projekt, da zwei von dessen eingeklebten Finnen leider der Belastung beim Springen irgendwann nicht mehr stand hielten – und heraus brachen. Da das Board sich aber ansonsten super fuhr, habe ich mir die Arbeit gemacht und die Holzaussenhülle mit viel Geduld … Weiterlesen …

Michael Walther und Jannek Grocholl mit nachhaltigem SUP

SUP aus 95% nachwachsenden Rohstoffen

Ich habe mich sehr gefreut, als ich am Wochenende in den Kieler Nachrichten den Artikel über das wohl nachhaltigste SUP der Welt entdeckte, welches der Extremsportler und Umweltaktivist Michael Walther und Jannek Grocholl von Board Lab aus Kiel realisiert haben.

Vor gut einem Jahr besuchte Michael mich nämlich in Kiel und wir sprachen über seine Vision von einem nachhaltigen Standup-paddle-Board, welches einen möglichst geringen ökologischen Fussabdruck hinterlassen sollte. Ich erzählte ihm damals von meinen Erfahrungen mit verschiedenen Materialien und Bauweisen. Allerdings konnte ich ihm damals selbst nicht weiterhelfen, da ich beruflich leider zu stark eingespannt und außerdem gerade frisch mit meiner Werkstatt umgezogen war.

Aber es ist toll, dass er das Ziel so konsequent weiter verfolgt hat und mit Jannek Grocholl von Board Lab einen passenden Partner für die Umsetzung gefunden hat. Dass mit Fanatic auch ein großer Hersteller das Projekt unterstützt, finde ich bemerkenswert und weckt Hoffnung.

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Wooden Alaia 5,7 for kitesurfing

Alaia 5,7′ mit Querverstärkungen

Wer häufiger hier im Blog mitliest, wird bemerkt haben, dass ich eine kleine Leidenschaft für Alaias entwickelt habe.

Die finnenlosen Holzboards, deren Ursprünge auf die hawaiianischen Ureinwohner zurück gehen, sind schnell gebaut und machen überraschend viel Spaß auf dem Wasser. Und das vor allem in nicht optimalen Bedingungen, wenn der Wind schwach und die Wellen klein sind. In diesem Sinne sind sie die perfekten Spielzeuge für den Sommer.

Leider haben sie eine Achillesferse. Die dünnen Holzbretter reißen gerne entlang der Holzfaserrichtung.

Um das Problem zu beseitigen, habe ich bei meinem neuen Alaia Querverstärkungen integriert. Ich hoffe, der Plan geht auf.

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Wooden-Surfboard-Heidkate

Spätsommer-Kitesession in Heidkate

Die Bedingungen waren am Wochenende leider nicht optimal. Der Südwestwind war stellenweise sehr böig und blies in Heidkate leicht ablandig mit rund 5 Beaufort, wodurch die Wellen etwas mickrig ausfielen. Aber die Sonne schien, auf dem Wasser war es herrlich leer und das kleine 5,6er Shortboard kam endlich mal wieder zum Einsatz.

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Shaping Paulownia-Blank - Wooden Surfboard

99% Wood – Shaping eines Surfboards bei Flamasurf

Netter Kurzfilm über ein Paar, welches von der Schweiz zu Flamasurf nach Barcelona fährt. Bei Flama erwarten sie zwei fertige Paulownia-Blanks des Typs Dorada, die sie ein zwei Tagen fertig shapen, mit Finnenkästen versehen und abschließend mit Leinöl versiegeln.

Der Bau von Holzsurfbretter nach der Cold-Press-Methode von Flama ist nicht einfach, ich habe auch mein zweites Kite-Surfboard so gebaut. Im Gegensatz zu klassischen Hollow-Wood-Bauweise ist der Anteil des Shapens, was eigentlich den größten Spaß ausmacht, höher und der Anteil der Konstruktion etwas geringer.

Im Film kann man das auch ganz gut nachvollziehen.

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SOLO Surfboards aus Holz von Luc Bressan

Vimeo

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Der italienische Shaper Luca Bressan lebt in den Dolomiten, 200 Kilometer entfernt von der nächsten Küste. Er baut seine Surfboards aus Holz und verzichtet vollständig auf Kunststoffe. Um einen hohen technischen Standard, niedriges Gewicht und Wirtschaftlichkeit gewährleisten zu können, setzt er dabei auf CNC-Technik und fräst seine Boards aus vorbereiteten Holz-Blanks. Selbst die Finnen und Finnenkästen werden aus massivem Holz gefräst.

Das Gewicht seiner Boards ist mit 3-4 Kilogramm absolut konkurrenzfähig. Als Finish wird nur Leinöl verwendet. Einzig die Frage, welches Holz Luca für seine Surfbretter verwendet bleibt unbeantwortet.

Sehr sympathischer Typ, der seine persönliche Bauweise perfektioniert hat. Man kann ihm nur viel Erfolg mit seinen Surfboards wünschen.

www.solosurfboards.com