Schlagwort: Planung

  • Winterzeit ist Bastelzeit

    Winterzeit ist Bastelzeit

    Jetzt ist der Herbst auch wettermäßig eingekehrt. Morgens muss man das Licht anmachen, wenn man zur Kaffeemaschine schlürft und abends dämmert es schon, wenn man aus dem Büro kommt.

    Aber ich muss sagen, dass die langen Winter in Kiel ihren Schrecken verloren haben, seitdem ich mit dem Bau der Surfbretter begonnen habe. Ich bin geradezu  erleichtert, dass ich nicht wie im Sommer vor der Wahl stehe, ob ich nachmittags surfen gehe oder an einem neuen Board weiter arbeite. Das schwindenden Licht nimmt mir die zermürbende Entscheidung ab und ich freue mich, abends noch ein paar Stunden in der Werkstatt zu verbringen.

    Nachdem wir den Sommer auf Formentera noch etwas verlängert haben und das Surfen wegen ausbleibender Wellen das Surfen leider ausfiel, bin ich nun aber wieder heiß, neue Ideen zu verwirklichen und die begonnenen Pläne fertig zu stellen.

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  • CAD-Planung Touring-SUP 12,6′

    CAD-Planung Touring-SUP 12,6′

    Eigentlich habe ich ja schon ein halbfertiges Touring-SUP in der Werkstatt liegen und werde es natürlich auch fertig bauen. Aber wie es bei langfristigen Projekten so ist, man entdeckt  ständig neue Ansatzpunkte, bei denen man noch Details optimieren könnte.

    In diesem Sinne habe ich die Grundform des bestehenden Touring-Grundgerüstes noch einmal überarbeitet. Und soviel sei schon verraten – das nächste SUP wird keine reine Holzkonstruktion.

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  • CAD-Planung Allround-SUP 9,1

    CAD-Planung Allround-SUP 9,1

    Den Shape des Allround-SUPs habe ich schon seit längerem fertig geplant. Aufgrund von neuen Erkenntnissen, die ich beim Bau meiner letzten Kite-Surfboards gewonnen habe und durch die Umfrage, habe ich die Konstruktion nun noch einmal komplett überarbeitet.

    Hier gibt es nun ein paar erste Eindrücke aus Aku Shaper sowie ein paar Worte zur Konstruktion.

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  • CAD-Planung Wave-SUP 8,4 mit MPH-Shape

    CAD-Planung Wave-SUP 8,4 mit MPH-Shape

    2015 ist das Jahr der Modern Planing Hull (MPH)-Shapes. Im Vergleich zu klassischen Shapes sind die Surfboards deutlich kompakter – kürzer und breiter. Im Zusammenspiel mit ausgeprägten Konkaven im vorderen Bereich erzeugen die Unterwasserschiffe viel Auftrieb. Der Effekt – die Boards gleiten früher und liegen nicht so tief im Wasser. Sie fahren freier und fühlen sich „looser“ an.

    Generell ist dies alles nicht neu, auch früher gab es Mini-Simmons, Egg- und breite Fish-Boards, die ähnliche Ansätze verfolgten. Aber erst die kompromisslosen Vanguard-Shapes von Daniel Thomsen sorgten für ein breites Medieninteresse und brachten den Durchbruch für das Konzept.

    2015 hat nahezu jeder Kitesurf-Hersteller einen MPH-Shape im Programm. Und bei den SUPs geht es gerade auch los.

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  • Hydrofoil-Kiteboard – Grundlagen

    Hydrofoil-Kiteboard – Grundlagen

    Die Entwicklung der Foilboards ist noch im vollen Gange und es wird noch viel ausprobiert, was man an den unterschiedlichen Konzepten und Formen der Hersteller sehen kann. Überhaupt ist das Angebot im Augenblick noch sehr überschaubar.

    Grundlegende Designansätze haben sich jedoch mittlerweile heraus kristallisiert, so dass man sicher sein kann, dass das geplante Foilboard hinterher auf jeden Fall funktionieren wird, wenn man diese beachtet.

    Für Einsteiger in die Welt der Hydrofoils – und das dürften im Augenblick noch 99,9% aller Kitesurfer sein – geht es sowieso erst einmal darum, den Start zu meistern und Halsen zu fahren. Erst später wird es interessant mit verschiedenen Foil-Profilen und Mast-Längen zu experimentieren, um höhere Endgeschwindigkeiten zu erzielen, noch früher ins Gleiten zu kommen oder die Agilität des Foilboards in der Welle zu steigern.

    In der nachfolgenden Zusammenstellung werden die Designgrundlagen für die einzelnen Bestandteile eines Foilboards einmal aufgelistet. Die Informationen stammen aus diversen Foren (speziell die französischen Kitesurfer sind sehr engagiert) und Webseiten von Foilboard-Enthusiasten.

    Auf Basis dieses Grundlagenwissens entwickle ich nun schrittweise mein erstes Foilboard in Hollow-Wood-Bauweise.

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  • Nächstes Wooden-Surfboard Projekt – Umfrageergebnis

    Nächstes Wooden-Surfboard Projekt – Umfrageergebnis

    In den vergangenen zwei Wochen hatte ich eine kleine Umfrage gestartet und gefragt, was die Blog-Leser hier gerne als nächstes Projekt sehen würden. Mir fällt die Entscheidung nämlich aktuell sehr schwer und ich würde am Liebsten alles gleichzeitig beginnen.

    Das Ergebnis macht mir die Entscheidung nun deutlich leichter. Vielen Dank! (mehr …)

  • SUP mit Quad-/ Twinser-Option – ein kleiner Vorgeschmack

    SUP mit Quad-/ Twinser-Option – ein kleiner Vorgeschmack

    Der Frühling rückt unaufhaltsam näher und die Temperaturen haben sich offensichtlich schon im zweistelligen Bereich eingependelt. Es wird Zeit, einen Ersatz für das im vergangenen Sommer abgesoffene Wave-SUP zu bauen.

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  • Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (3) – Holzblank

    Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (3) – Holzblank

    Das Aufbringen der Decks stellte die größte Herausforderung dar. Während das Unterwasserschiff trotz Doppelkonkaven noch relativ problemlos zu verkleben war, wurde das Verleimen des Oberdecks zur Geduldsprobe, da sich der seitliche Radius als zu gering für die Biegefähigkeit der Sperrholzplatten heraus stellte. Hier half nur das Vorbiegen mit Wasserdampf und der Einsatz zahlreicher Spanngurte.

    Nachdem die Decks verleimt und die Kanten rechtwinklig verschliffen worden sind, konnten die Kanten aus schichtverleimten Pappelsperrholz und Kork angebracht werden. Mit diesem Schritt hatte das Board seine endgültigen Abmessungen erreicht. Das Gewicht war immer noch überraschend gering. (mehr …)

  • Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (2) – Grundgerüst

    Kitesurfboard in Hollow Wood Bauweise (2) – Grundgerüst

    Die Hollow-Wood-Konstruktionbauweise ist die aufwendigste Art Surfbretter zu bauen. Die üblichen Alternativen mit PU-Schaumkern oder ausgehöhlten Balsa-Blanks sind wesentlich einfacher zu realisieren. Aufgrund der Komplexität der Skelettgerüstes sowie der großen Anzahl konstruktiver Knotenpunkte, bietet sich die Planung per CAD an.

    Während man bei üblichen Herangehensweisen eher einen substraktiven Ansatz verfolgt, d.h. Material von einem bestehenden Baustoffkern weg nimmt und sich so schrittweise an die endgültige Form annähert, ist der Entstehungsprozess bei der Hollow-Wood-Bauweise additiv, d.h. man konstruiert und baut das Board vom Kerngerüst ausgehend zur Außenhaut hin und ergänzt schrittweise Bauteile. Beide Herangehensweisen haben ihren ganz eigenen Reiz. Während man bei Schaumkerne das spätere Board wie ein Bildhauer aus einem Block heraus arbeitet, fasziniert bei der Hollow-Wood-Bauweise das filigrane Holzskelett.

    Und wenn man die Hollow-Wood-Bauweise mit Perimeter-Rails à la Danny Hess kombiniert, wird es noch etwas komplizierter… (mehr …)