Autor: Tobias

  • Rodrigo Matsuda – ein Brasilianer shapt Alaias in Japan

    Rodrigo Matsuda – ein Brasilianer shapt Alaias in Japan

    Schönes Portrait über den brasilianischen Shaper Rodrigo Matsuda (Lasca Surfboards), der eigentlich nur eineinhalb Jahre in Japan leben wollte. Aber nachdem er seine Frau kennen lernte und den japanischen Shaper Yuichi Endo traf, wurden daraus elf Jahre.

    Rodrigo baut schwerpunktmäßig Alaias und Handplanes. Im Film sieht man ihn bei der Arbeit in seiner Werkstatt und man begleitet ihn beim Surfen mit dem Handplane und bei ersten Wellenreitversuchen mit seiner kleinen Tochter. Sehr Sympathisch.

    www.lascasurfboards.com

  • 5,4 NoNose-Surfboard aus geflammtem Holz

    5,4 NoNose-Surfboard aus geflammtem Holz

    Das schwarze Brett ist der kleine Bruder meines 5,6’er NoNose-Boards. Mit dem 5,6′ hatte ich viel Spaß und ich wünschte mir, dass ich dieses Board bereits vor einigen Jahren besessen hätte. Dann wären mir die Halsen deutlich schneller gelungen.

    Bei starkem Wind war es für mich jedoch einen Tick zu groß und deswegen gibt es nun einen kleineren, leicht modifizierten Nachfolger.

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  • Nordwind in Kiel – ein herrlicher Herbsttag

    Nordwind in Kiel – ein herrlicher Herbsttag

    Heute zeigte sich der Kieler Herbst von seiner absolut besten Seite und bescherte mir meine absoluten Lieblingsbedingungen.

    6-7 Windstärken aus Nord-Nordwest, Sonne und – völlig untypisch – nur eine Handvoll Surfer an meinem Lieblingsspot auf dem Wasser.

    Ein Traum. Ein paar brauchbare Fotos konnte ich mit der GoPro einfangen.

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  • Wooden Mini Simmons surfboard being made from Paulownia wood

    Wooden Mini Simmons surfboard being made from Paulownia wood

    Hier sieht man einmal echte Handwerkskunst. Die Jungs aus Neuseeland können wirklich noch mit den verschiedenen Hobeln umgehen. Die Details des fertigen Mini Simmons sind alle exakt gearbeitet, der Aufwand mit den verschiedenen Formen ist aber auch hoch. Qualität hat ihren Preis.

    Der Umweltanspruch ist hoch. Sie scheinen generell auch auf Glasfaser zu verzichten und versiegeln ihre Surfboards nur mit Bio-Epoxy. Nur in Ausnahmefällen, wahrscheinlich bei den größeren Boards, werden die Außenhüllen zusätzlich mit Glasfaser verstärkt.

    Das deckt sich ziemlich mit meinen Erfahrungen und Ansprüchen. Mehr geht im Augenblick im kommerziellen Bereich leider nicht. Die Versiegelung mit Yachtlack funktioniert auch, man muss (an Land) jedoch sehr sorgfältig mit seinem Material umgehen.

    Mehr Informationen und Fotos gibt es auf der Webseite von Red Leaf Surfboards unter:

    www.redleafsurfboards.com

  • 5,8’er Kite-Surfboard mit Fishtail

    5,8’er Kite-Surfboard mit Fishtail

    Das agile 5,8’er Surfboard war in diesem Sommer mein häufigster Begleiter. Es ist ein echter Allrounder und macht eigentlich in allen Bedingungen Spaß. Er gleitet früh an, ist wendig und absolut problemlos zu fahren.

    Ich habe jetzt die innere Hollow-Wood-Konstruktion optimiert und den bewährten Shape nun noch einmal anstatt mit furnierter Sperrholz-Außenhaut mit massiver Paulownia-Hülle gebaut. Als optisches Gimmick bekam das Board noch ein kleines Fishtail verpasst.

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  • Paulownia-Surfboard flämmen

    Paulownia-Surfboard flämmen

    Mit Flämmen oder Abflammen bezeichnet man das Bearbeiten einer Holzoberfläche mittels Feuer. Häufig wird die Technik eingesetzt, um Möbeln einen rustikalen Charme zu verleihen.

    Im alten Japan wurde die Technik des Shou Karamatsu-ban beim  traditionellen Hausbau dazu genutzt, um Holzfassaden unempfindlich für Pilze und Mikroben zu machen. Außerdem härtet das Einbrennverfahren die Holzstruktur zusätzlich aus. Angeblich übersteht eine solchermaßen behandelte Hausfassade 80 Jahre ohne Nachbehandlungen. Und dies ohne Einsatz von chemischen Stoffe und ohne Nachstreichen, wie dies bei anderen Versiegelungen notwendig ist. Die dünne Kohleschicht schützt dauerhaft vor schädlichen Einflüssen und ist natürlich schwarz.

    Bei Surfboards spielt der Pilzbefall glücklicherweise keine Rolle. Ich fand es jedoch sehr spannend, die Technik einmal bei einem Surfboard auszuprobieren. Und so flammte ich mein kleines 5,4er NoNose-Board einmal komplett ab.

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  • Kiteboard in massiver Paulownia-Kork-Sandwich-Konstruktion

    Kiteboard in massiver Paulownia-Kork-Sandwich-Konstruktion

    Das Video von Insolit hatte mich vorletzte Woche wirklich neugierig gemacht. Wie fährt sich wohl so ein Directional, welches quasi kein Volumen besitzt?

    Ich hatte zufälligerweise noch einen Stapel fertiger Paulownia-Leisten in der Werkstatt liegen und habe mir kurzerhand ein Board  gebaut. Die Scoop-Rockerline und die Outline nahm ich von meinem neuen 5,4’er  – der Rockertable war noch eingestellt…

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  • Lone Star Touring-SUP mit Sperrholz-Hülle

    Lone Star Touring-SUP mit Sperrholz-Hülle

    Die Außenhaut der meisten Holz-SUPs wird immer aus Holzleisten aufgebaut. Ich war ganz glücklich, als ich dieses Video entdeckte, bei dem die Decks aus Sperrholzplatten bestehen.

    Bei einem langen Touring-SUP steht man nämlich immer vor der Herausforderung, dass man aufgrund der begrenzten Länge der Sperrholzplatten, diese irgendwo stossen muss.

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  • INSOLIT Kiteboards – Hand made

    INSOLIT Kiteboards – Hand made

    Schöner Film, bei dem man den schrittweisen Bau eines Kite-Directionals verfolgen kann.

    Die Surfboards werden aus zwei massivem Paulownia-Schichten hergestellt, wobei die Art der gewählten Flächenverleimung variiert. Auf der Insolit-Webseite gibt Boards mit normaler Längsverleimung, mit dünner Stäbchenverleimung – oder wie hier im Video – mit einer Patchworkverleimung. Der Sinn der gezeigten Verleimung erschließt sich mir nicht – ich würde aus optischen und statischen Gründen immer durchlaufende Holzleisten bevorzugen.

    Nichtsdestotrotz können sich die Ergebnisse durchaus sehen lassen. Die Konstruktion ist simpel aber dadurch auch haltbar und wirtschaftlich. Versiegelt werden die Boards mit Bio-Epoxidharz, wodurch sich auch die eigene, einschränkende Aussage mit „Ecological product 90% natural“ erklärt.

    Ich bevorzuge auch beim Kitesurfing generell richtige Surfboards, die etwas Volumen besitzen, wodurch man auch ohne permanenten Zug des Kites Wellen abreiten kann. Aber die simplen Spaßteile von Insolit üben schon einen gewissen Reiz aus. Für Newschool-Tricks und zum Strapless-Springen ist so ein Board vielleicht genau richtig…

    www.insolitboards.com