Das Kiteboard ist ein weiteres, kleines Experiment, an dem ich schon länger arbeite. Nicht weil es besonders kompliziert wäre, sondern weil ich nur noch selten Twintip fahre und das Projekt in der Prioritätenliste immer wieder nach unten rutschte.
Nun ist es aber fertig und ich bin einigermaßen stolz auf das Endergebnis. Nächste Woche werde ich es in Dänemark testen. (mehr …)
Im Moment geht es Schlag auf Schlag. Die ganzen kleinen Projekte werden fertig und ich bekomme wieder Platz in der Werkstatt, um das Allround-SUP endlich fertig zu bauen.
Das breite 5,4’er habe ich mir für die Leichtwind-Tage im Sommer gebaut. Es ist ein aktueller Modern-Planing-Hull-Shape mit parallelen Rails, konkavem Unterwasserschiff sowie einem Channel im Tail, der die Führungsarbeit unterstützen soll. (mehr …)
Das Surfboard habe ich schon im Winter fertig gestellt und konnte bisher es nicht im Freien fotografieren. Bei dem schönen Wetter habe ich das nun gestern nachgeholt.
Gestern habe ich etwas früher Feierabend gemacht und bin ans Kieler Ostufer nach Bottsand gefahren. Die Vorhersage auf Windfinder war ganz gut. Und sogar die Sonne sollte noch raus kommen.
Da die Bedingungen moderat waren, habe ich mal wieder zum Alaia gegriffen und bin gemütlich gecruist.
Heute holte mein Nachbar Ollo den kleinen Malibu ab. In den nächsten vier Wochen wird er das kompakte Funboard in Portugal testen. Da ich im klassischen Wellenreiten selbst ein absoluter Kook bin, freue ich mich sehr auf die Fahrberichte und seine fundierte Kritik.
Mein altes 5,4’er habe ich vor längerer Zeit einem Freund geschenkt. Nachdem ich es im Sommer noch einmal kurz fahren durfte, wurde mir klar, dass ich unbedingt wieder so ein breites Shortboard benötige. Der Shape funktioniert einfach perfekt bei kleinen Wellen von einem halben bis ein Meter Höhe. Bedingungen, die wir in Kiel ziemlich häufig haben.
Da ich nach dem Bau des neuen Mini-Malibus immer noch einen Berg Bead & Cove-Leisten im Regal liegen hatte, entschied ich mich, in der gleichen Bauweise noch einen kleinen, breiten Fish mit abgekappten Enden zu bauen.
Ich habe mich bisher immer gescheut, ein Hollow-Wood-Surfboard mit Rails aus Leisten zu bauen. Die sogenannte Bead & Cove-Methode ist sehr zeitaufwendig und das Arbeiten mir den filigranen Leisten sieht sehr fummelig aus.
Im Sommer hatte ich bereits ein Riesenbündel Holzleisten aus Paulownia vorbereitet. Die mussten jetzt endlich mal verbaut werden. Um eine vergleichbare Basis zu haben, nahm ich vorhandenen Shape meines 7,6′ Mini-Malibus und legte los.
Mal wieder ein nettes, kleines Video von Insolit Boards. Entspanntes Kitesurfen ohne Fußschlaufen, Rotationen und Abreiten von ein paar kleinen Wellen. Ich muss mein 5,4er auch unbedingt mal wieder fahren.
Seufz, dauert ja nur noch knapp ein halbes Jahr, bis wir auch wieder in Shorts surfen können…
Der Film ist ein Porträt des Schweden Peter Jarl und seine Leidenschaft für Holz und Surfen, die er durch den Bau von hölzernen Surfbretter in seiner kleinen Garage kombiniert.
Peter baut seine Surfboards in Hollow-Wood-Konstruktion, wobei er alle Bestandteile aus Paulownia herstellt. Die Oberfläche versiegelt er abschließend nur mit Öl. Ein schöner, konsequenter Ansatz. Der Filmemacher Tim Ciasto begleitet ihn beim Bau eines Surfboards von der Vorbereitung der Innenkonstruktion bis zur Fertigstellung des Boards und dem ersten Test in den winterlichen Wellen der schwedischen Ostsee.
Der Vergleich mit dem Geruch von Eisstielen ist genial. Wenn ich zukünftig Paulownia-Holz bearbeite, muss ich wahrscheinlich immer daran denken.
Die bescheidene und enthusiastische Haltung von Peter ist sehr sympathisch. Absolut sehenswerter Film!