Das Surfboard habe ich schon im Winter fertig gestellt und konnte bisher es nicht im Freien fotografieren. Bei dem schönen Wetter habe ich das nun gestern nachgeholt.

Ich mag die puristische Optik. Nur Paulownia, schwarzes Logo, schwarzes Tailpad. Herrlich.

Ich bin noch unschlüssig, ob ich es behalte oder verkaufe. Mein Surfbrett-Ständer im Wohnzimmer ist übervoll und ich werde mich wohl schweren Herzens von einigen Bretter trennen müssen. Aber das schafft dann wieder Platz für neue.

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12 Comments

  • Kai
    Posted 13. April 2016 at 13:04 0Likes

    Hey Tobias, schön von dir wieder neue Bilder zu sehen. Wie sind nochmal die genauen Maße von dem Board und wie ist das Gewicht diesesmal?

    Grüße :)

    • Tobias
      Posted 13. April 2016 at 22:30 0Likes

      Hallo Kai! Es sehr kompakt (5,8′ x 20,0″ x 2,4″) und besitzt mit rund 30 Litern relativ viel Volumen. Das kann man bei unseren kleinen Ostseewellen aber auch gut gebrauchen. Das Gewicht ist mit 4,6kg verhältnismäßig hoch. Da machen sich dann doch der großflächige Flachfasereinsatz im Inneren und die Verstärkungen für den Standbereich und die Fußschlaufen bemerkbar. Grüße nach Berlin!

  • Marcus
    Posted 12. April 2016 at 22:25 0Likes

    Macht sich das Swallowtail im Vergleich zum Squashtail beim 5,8er mit dem Furnier-Deck in der Welle positiv bemerkbar bzw. welches Tail gefällt Dir besser?

    • Tobias
      Posted 13. April 2016 at 22:55 0Likes

      Für mich persönlich ist es nur ein Gestaltungselement. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der kleine Einschnitt spürbaren Einfluss auf die Drehfreudigkeit oder den Grip in der Welle hat.

      Das 5,8er aus Paulownia ist im Gegensatz zu den anderen beiden Boards mit Furnier ja generell sehr schlicht gehalten. Ich finde, das kleine Swallowtail ist schönes Detail, was dem Board etwas Charakter verleiht.

  • Surfdude
    Posted 12. April 2016 at 08:08 0Likes

    Ist den ein 6mm Verbund aus Flachsfaser wirklich so leicht wie Carbon? Andererseits reden wir bei Carbonmatten über max. 1mm Stärke. Es würde ja letztlich wenig Sinn ergeben wenn man mit einem Sparren Mehr und 1mm mehr Deckstärke eine ähnliche Festigkeit hinkriegen würde, wie mit einer sparat aufgeklebten Faser und zusätzlichem Leim bei ähnlichem Gewicht. Dann läge der Vorteil nur in den Anpassungen an Rundungen. Andererseits ist auch Kleber Chemie. Ganz lässt sich auf Leim natürlich nicht verzichten und ich weiß nicht wieviel Chemie in einem D4 Holzleim steckt. In meinem Polyurethan D4 Leim steckt sicher eine Menge drin…
    Bei meinen Fähigkeiten, was Surfen anbelangt, macht ein bisschen Gewicht auf jeden Fall gar nichts aus, wie das beim Kitesurfen ist, weiß ich nicht. Ein etwas schwereres Board liegt auf jedem Fall auch eher besser als schlechter im Wasser, lediglich die Maövrierfähigkeit mag leiden, was aber durch geschicktes Shapen auch ausgeglichen werden kann.

    • Tobias
      Posted 12. April 2016 at 08:38 0Likes

      Ich verwende die Flachfaserschicht hauptsächlich, um ein Reißen des Holzes in Faserrichtung zu vermeiden. Ich verwende dafür generell normalen D4-Leim – keinen aufschäumenden PU-Leim. Aber du hast Recht, Leim ist gewichtsmäßig immer kritisch. Das darf man nicht aus den Augen verlieren.

      Alternativ kann man auch eine Furnierschicht nehmen, aber ist sie ist nicht so biegsam wie die Flachsfaser. Speziell wenn der Leim noch nicht 100%-ig abgebunden hat, ist die Flachsfaservariante noch sehr gut biegbar. Das ist vor allem im Nose-Bereich von Vorteil.

  • Surfdude
    Posted 11. April 2016 at 09:37 0Likes

    Schönes Brett! Ist unter dem Yachtlack noch Epoxy, oder hast Du drauf verzichtet? Wenn ja, welche Deckstärke nimmst Du, bei welchen Sparrenabständen? Bin gerade auch am machen und denke an 9mm bei 8cm Abstand , aber meine Sparren sind längsorientiert mit ca. 10cm Abstand. Die Querstabilität soll aus speziellen Zusatzelementen kommen…. Würde aber gerne unter 9mm, bin aber skeptisch, da ich ein Lanolinbrett versuchen will…

    • Tobias
      Posted 11. April 2016 at 11:10 0Likes

      Das Brett ist ohne Epoxy. Versiegelung nur mit Yachtlack. In der Board-Übersicht habe einige Details zum Material geschrieben. Rippenabstand war auf jeden Fall unter 10cm, damit beim Kitesurfen auch Springen kann. Das Deck ist mit Flachsfaser verstärkt und ca. 7-8mm stark. Aber ich weiß es nicht mehr ganz genau.

      • Gerrit
        Posted 11. April 2016 at 11:59 0Likes

        Das klingt sehr schön. Hast du die Flachsfaser mit Epoxi auf die Innenseite geklebt?
        Bin auch gerade am Überlegen, wie ich ohne Glasfaser auskommen könnte.

        • Tobias
          Posted 11. April 2016 at 13:19 0Likes

          Nein, ich habe natürlich kein Epoxy verwendet. Ich habe normalen D4-Holzleim genommen. Vor einiger Zeit habe ich das mal getestet und seitdem auch in der Praxis gute Erfahrungen damit gemacht.

          • Gerrit
            Posted 11. April 2016 at 20:09 0Likes

            Saubere Sache. Darf ich noch fragen, wie du die Flachsfaster auf das Brett leimst? Presst du es mit einer Platte drauf oder wie bekommst du es möglichst eng auf die Holzplatte? Danke für deinen tollen Input!

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