Kategorie: Bauen

Aller Anfang ist schwer. Aber wer einmal begonnen hat, hört nicht mehr auf.

  • Hollow Wood Longboards

    Hollow Wood Longboards

    Gemäß meiner neuen Philosphie, Hollow-Wood für große Surfboards und Schaukerne für Shortboards, beginne ich das neue Jahr mit dem Bau von zwei Longboards.

    Mein Fokus liegt in Kiel ganz klar auf Kitesurfen, aber bei manchen Windrichtungen bauen sich an der Ostsee doch überraschend saubere Wellen auf, da ist klassisches Wellenreiten eine schöne Abwechslung.

    Die Baupläne für ein klassisches 9,0’er Longboard und ein voluminösen 9,4’er Glider habe ich gestern bei uns in der Agentur ausgeplottet. Jetzt geht es in die Werkstatt!

    (mehr …)

  • Zukunft der Holzsurfboards

    Zukunft der Holzsurfboards

    Wir ihr sicher gemerkt habt, war es in den letzten Wochen selbstbaumäßig etwas ruhiger bei mir. Ich brauchte einfach eine Auszeit und wollte mich auch einmal wieder mit anderen Dingen beschäftigen.

    Nachdem ich nun aber einige Wochen an alten Rennrädern und Mountainbikes herum geschraubt habe (bevorzugt der Marke Cannondale und älter als 1994), sind die Motivationsbatterien wieder aufgeladen und ich habe Lust auf Holz.

    Ganz ausblenden konnte ich das Surfbrett-Thema natürlich nicht, und so habe viel über Bauweisen und Materialien nachgedacht. Und dass ich es mir teilweise schwerer gemacht habe, als es notwendig ist. Das werde ich dieses Jahr ändern!

    (mehr …)

  • Handplanes shapen aus Restholz

    Callen Busch ist ein Shaper aus San Diego, der Handplanes aus Holzresten baut. Im Film sieht schön alle Arbeitsschritte vom Verleimen der Holzstreifen mit PU-Leim bis zum Aufbringen des Logos mit seinem Brandmalkolben. Die Ergebnisse sind kleine Kunstwerke.

    Ich mag Handplanes als Fingerübungen für das richtige Shapen. Man lernt dabei sehr gut die Charakteristika der verschiedenen Holzarten kennen und kann das Shapen von Channels und Konkaven üben. Und natürlich sind es schöne, persönliche Geschenke!

    Mehr Infos zu Callens Handplanes gibt es unter: www.saltyshapes.com

  • David Weber Surfboards

    David Weber Surfboards

    David Weber ist ein Shaper aus Brasilien, der Surfboards und SUPs in klassischer Hollow-Wood-Konstruktion baut. Offensichtlich bietet er auch Workshops an.

    Sieht idyllisch aus im Film – Shapeständer im Freien mit Blick auf das Wasser. Besser geht es nicht.

    Mehr auf seiner Webseite unter: davidweber.com.br

  • Workshoptermine 2017 von ARBO Surfboards

    Über Arbo Surfboards habe ich schön öfters berichtet. Der Inhaber Paul Reisberg bietet überall Europa Workshops an, in denen man die Hollow-Wood-Bauweise lernen kann.

    Ein Teilnehmer aus Japan hat bei seinem Aufenthalt in Pauls Werkstatt in Cornwall ein Zeitraffer-Video vom Bau seines Brettes gemacht. Im Film kann man den ganzen Bauprozess verfolgen – vom Zusammensetzen des Innengerüstes über den schrittweisen Aufbau der Außenhülle (mit Bead/Cove-Rails) bis zum Glassing.

    Paul bietet dieses Jahr übrigens noch zwei Workshops in Deutschland an. Die ersten Termine für 2017 stehen auch schon fest…

    (mehr …)

  • Parallelogramm 5,4′

    Parallelogramm 5,4′

    Die erste Kitesession mit dem asymmetrischen Surfboard in der letzten Woche war genial. Ich bin immer noch euphorisiert von den Eindrücken und überlege, was ich als nun als nächstes baue.

    Hier kommen noch einige Detailfotos vom Parallelogramm-Board.

    (mehr …)

  • Alaia – small waves, big fun

    Alaia – small waves, big fun

    Viel Spaß in kleinen Wellen. Die Aussage kann man so stehen lassen. Im Video sieht man Yrwan Garcia Léal beim Wellenreiten in einer knapp hüfthohen Welle.

    Es ist immer wieder beeindruckend, dass ein dünnes Alaia Surfboard ausreichend Auftrieb erzeugt, um selbst bei wenig Wellenschub herum tricksen zu können.

    Wenn Yrwan am Ende des Films aus dem Wasser kommt, sieht man, dass das Alaia noch nicht einmal besonders groß ist. Ich würde auf ein 6,4’er tippen.

  • Asymmetrical fast fertig

    Asymmetrical fast fertig

    Das asymmetrische Surfboard ist fast fertig. Das Foto habe ich gestern gemacht, bevor es an den Feinschliff ging. Ich habe mich entschieden noch eine zusätzliche Schicht Bootslack aufzutragen, damit das Finish wirklich perfekt wird.

    Nach dem Lackieren kommen die Channels noch besser zur Geltung. Durch den Bootslack wirken die eingelegten Seitenwangen der Channels aus dunkelbraunem Wenge-Holz und die verkleideten FCS II-Finnenkästen fast schwarz.

    Ich kann es kaum erwarten, das Board zu testen. Wie wird sich die Parallelogramm-Outline auf das Fahrverhalten auswirken? Merkt man den Unterschied in der kabbeligen Ostsee überhaupt? Hat die Form unter Umständen mehr Nachteile als Vorteile?

    Hoffentlich haben wir bald einen Tag mit starkem Ostwind…

  • Paulownia

    Paulownia

    Ich bekomme immer wieder Anfragen, woher ich das Paulownia-Holz beziehe, aus dem ich meine Surfboards baue.

    Die Antwort dürfte in diesem Blog mittlerweile in dutzenden Kommentaren und Beiträgen zu finden sein. Aber für alle, die es interessiert, habe ich meine Erfahrungen noch einmal zusammen gefasst.

    (mehr …)