Kategorie: Surfbrettbau

  • Bei Spirare Surfboards in der Shaping Bay

    Bei Spirare Surfboards in der Shaping Bay

    Vor fast genau einem Jahr habe ich bereits ein Video von Spirare Surfboards gepostet. Nun habe ich zufälligerweise noch ein weiteres entdeckt, was inhaltlich sogar noch etwas interessanter ist.

    Während man im ersten Video Kevin Cunningham hauptsächlich dabei sieht, wie er den EPS-Kern shapt, kann man im zweiten verfolgen, wie er die Solid-Rails und das hölzerne Tail eines Surfboards bearbeitet.

    Sehr praktisch finde ich den „Stein mit Griff“, den er verwendet, damit das leichte Board auf dem Shape-Ständer nicht verrutscht.

    www.spiraresurfboards.com

  • The Smell of Popsicle Sticks

    The Smell of Popsicle Sticks

    Der Film  ist ein Porträt des Schweden Peter Jarl und seine Leidenschaft für Holz und Surfen, die er durch den Bau von hölzernen Surfbretter in seiner kleinen Garage kombiniert.

    Peter baut seine Surfboards in Hollow-Wood-Konstruktion, wobei er alle Bestandteile aus Paulownia herstellt. Die Oberfläche versiegelt er abschließend nur mit Öl. Ein schöner, konsequenter Ansatz. Der Filmemacher Tim Ciasto begleitet ihn beim Bau eines Surfboards von der Vorbereitung der Innenkonstruktion bis zur Fertigstellung des Boards und dem ersten Test in den winterlichen Wellen der schwedischen Ostsee.

    Der Vergleich mit dem Geruch von Eisstielen ist genial. Wenn ich zukünftig Paulownia-Holz bearbeite, muss ich wahrscheinlich immer daran denken.

    Die bescheidene und enthusiastische Haltung von Peter ist sehr sympathisch. Absolut sehenswerter Film!

  • Entlüftungsventil für Hollow-Wood-Surfboards selbst bauen

    Entlüftungsventil für Hollow-Wood-Surfboards selbst bauen

    Surfboards in Hollow-Wood-Bauweise sind hohl. Die Luft im Inneren der Boards dehnt sich bei Wärme (in der Sonne am Strand oder beim Transport im heißen Auto) oder Unterdruck (beim Transport im Flugzeug) aus. Deswegen ist es notwendig ein Entlüftungsventil zu integrieren, welches beim Transport geöffnet wird, damit der Überdruck entweichen kann. Und natürlich sollte man nie vergessen dieses zu schließen, bevor man aufs Wasser geht…

    Ein schönes Do-it-yourself-Projekt für den Feierabend!

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  • Winterzeit ist Bastelzeit

    Winterzeit ist Bastelzeit

    Jetzt ist der Herbst auch wettermäßig eingekehrt. Morgens muss man das Licht anmachen, wenn man zur Kaffeemaschine schlürft und abends dämmert es schon, wenn man aus dem Büro kommt.

    Aber ich muss sagen, dass die langen Winter in Kiel ihren Schrecken verloren haben, seitdem ich mit dem Bau der Surfbretter begonnen habe. Ich bin geradezu  erleichtert, dass ich nicht wie im Sommer vor der Wahl stehe, ob ich nachmittags surfen gehe oder an einem neuen Board weiter arbeite. Das schwindenden Licht nimmt mir die zermürbende Entscheidung ab und ich freue mich, abends noch ein paar Stunden in der Werkstatt zu verbringen.

    Nachdem wir den Sommer auf Formentera noch etwas verlängert haben und das Surfen wegen ausbleibender Wellen das Surfen leider ausfiel, bin ich nun aber wieder heiß, neue Ideen zu verwirklichen und die begonnenen Pläne fertig zu stellen.

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  • Rodrigo Matsuda – ein Brasilianer shapt Alaias in Japan

    Rodrigo Matsuda – ein Brasilianer shapt Alaias in Japan

    Schönes Portrait über den brasilianischen Shaper Rodrigo Matsuda (Lasca Surfboards), der eigentlich nur eineinhalb Jahre in Japan leben wollte. Aber nachdem er seine Frau kennen lernte und den japanischen Shaper Yuichi Endo traf, wurden daraus elf Jahre.

    Rodrigo baut schwerpunktmäßig Alaias und Handplanes. Im Film sieht man ihn bei der Arbeit in seiner Werkstatt und man begleitet ihn beim Surfen mit dem Handplane und bei ersten Wellenreitversuchen mit seiner kleinen Tochter. Sehr Sympathisch.

    www.lascasurfboards.com

  • 5,4 NoNose-Surfboard aus geflammtem Holz

    5,4 NoNose-Surfboard aus geflammtem Holz

    Das schwarze Brett ist der kleine Bruder meines 5,6’er NoNose-Boards. Mit dem 5,6′ hatte ich viel Spaß und ich wünschte mir, dass ich dieses Board bereits vor einigen Jahren besessen hätte. Dann wären mir die Halsen deutlich schneller gelungen.

    Bei starkem Wind war es für mich jedoch einen Tick zu groß und deswegen gibt es nun einen kleineren, leicht modifizierten Nachfolger.

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  • Wooden Mini Simmons surfboard being made from Paulownia wood

    Wooden Mini Simmons surfboard being made from Paulownia wood

    Hier sieht man einmal echte Handwerkskunst. Die Jungs aus Neuseeland können wirklich noch mit den verschiedenen Hobeln umgehen. Die Details des fertigen Mini Simmons sind alle exakt gearbeitet, der Aufwand mit den verschiedenen Formen ist aber auch hoch. Qualität hat ihren Preis.

    Der Umweltanspruch ist hoch. Sie scheinen generell auch auf Glasfaser zu verzichten und versiegeln ihre Surfboards nur mit Bio-Epoxy. Nur in Ausnahmefällen, wahrscheinlich bei den größeren Boards, werden die Außenhüllen zusätzlich mit Glasfaser verstärkt.

    Das deckt sich ziemlich mit meinen Erfahrungen und Ansprüchen. Mehr geht im Augenblick im kommerziellen Bereich leider nicht. Die Versiegelung mit Yachtlack funktioniert auch, man muss (an Land) jedoch sehr sorgfältig mit seinem Material umgehen.

    Mehr Informationen und Fotos gibt es auf der Webseite von Red Leaf Surfboards unter:

    www.redleafsurfboards.com

  • Paulownia-Surfboard flämmen

    Paulownia-Surfboard flämmen

    Mit Flämmen oder Abflammen bezeichnet man das Bearbeiten einer Holzoberfläche mittels Feuer. Häufig wird die Technik eingesetzt, um Möbeln einen rustikalen Charme zu verleihen.

    Im alten Japan wurde die Technik des Shou Karamatsu-ban beim  traditionellen Hausbau dazu genutzt, um Holzfassaden unempfindlich für Pilze und Mikroben zu machen. Außerdem härtet das Einbrennverfahren die Holzstruktur zusätzlich aus. Angeblich übersteht eine solchermaßen behandelte Hausfassade 80 Jahre ohne Nachbehandlungen. Und dies ohne Einsatz von chemischen Stoffe und ohne Nachstreichen, wie dies bei anderen Versiegelungen notwendig ist. Die dünne Kohleschicht schützt dauerhaft vor schädlichen Einflüssen und ist natürlich schwarz.

    Bei Surfboards spielt der Pilzbefall glücklicherweise keine Rolle. Ich fand es jedoch sehr spannend, die Technik einmal bei einem Surfboard auszuprobieren. Und so flammte ich mein kleines 5,4er NoNose-Board einmal komplett ab.

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  • INSOLIT Kiteboards – Hand made

    INSOLIT Kiteboards – Hand made

    Schöner Film, bei dem man den schrittweisen Bau eines Kite-Directionals verfolgen kann.

    Die Surfboards werden aus zwei massivem Paulownia-Schichten hergestellt, wobei die Art der gewählten Flächenverleimung variiert. Auf der Insolit-Webseite gibt Boards mit normaler Längsverleimung, mit dünner Stäbchenverleimung – oder wie hier im Video – mit einer Patchworkverleimung. Der Sinn der gezeigten Verleimung erschließt sich mir nicht – ich würde aus optischen und statischen Gründen immer durchlaufende Holzleisten bevorzugen.

    Nichtsdestotrotz können sich die Ergebnisse durchaus sehen lassen. Die Konstruktion ist simpel aber dadurch auch haltbar und wirtschaftlich. Versiegelt werden die Boards mit Bio-Epoxidharz, wodurch sich auch die eigene, einschränkende Aussage mit „Ecological product 90% natural“ erklärt.

    Ich bevorzuge auch beim Kitesurfing generell richtige Surfboards, die etwas Volumen besitzen, wodurch man auch ohne permanenten Zug des Kites Wellen abreiten kann. Aber die simplen Spaßteile von Insolit üben schon einen gewissen Reiz aus. Für Newschool-Tricks und zum Strapless-Springen ist so ein Board vielleicht genau richtig…

    www.insolitboards.com