Parallelogramm Surfboard schwarz lackiert

Black is beautiful

Mein asymmetrisches Kiteboard in Corky-Bauweise hatte leider einen feinen Spannungsriss im Korkdeck. Die Zugkräfte auf der Oberseite waren – trotz Bambusverstärkung – offensichtlich zu groß.

Glücklicherweise kann man Holzboards immer reparieren. Und wenn man wenig zu verlieren hat, nutzt man die Gelegenheit, um  einfach mal etwas Neues auszuprobieren. In diesem Fall mit Farbe…

Kork runter, Holz drauf

Zuerst entfernte ich in mühseliger Arbeit das Korkdeck sowie die Verstärkungslage aus Bambusfurnier. Dabei musste ich aufpassen, den Schaumkern nicht zu beschädigen.

Dann kam ein vollflächiges Deck aus Paulownia-Holz drauf, welches ich mit einem schwarzen Acryllack auf Wasserbasis lackierte. Das Logo war während des Arbeitsganges abgeklebt.

Nach dem Abziehen des Aufklebers sieht man nun schön die Holzstruktur im Logo. Nettes Detail.

Oberseite mit lackiertem Paulownia-Deck

ITOBU-Logo in Holz

Oberseite mit lackiertem Paulownia-Deck

Unterseite blieb pur
Unterseite blieb pur

In nächsten Schritt werden noch Pads aus Kork aufgeklebt, damit der Komfort nicht auf der Strecke bleibt. Die Barfußzeit steht vor der Tür!

2 Gedanken zu „Black is beautiful“

  1. Hallo Tobias,
    wie verklebst du die Korkpads und was für Korkmaterial verwendest du dazu. Ich frage weil ich an meinem alten SUP das abgenutzte Standpad erneuern möchte.
    Bei Bauhaus gibt es 4, 6 oder 10mm dicke Korkplatten die sich dafür vielleicht eignen. Allerdings frage ich mich ob ich das wasserfest verklebt bekomme und ob der Kork der ja auch verklebten Krümmeln besteht, sich nicht auflöst. Bei meiner Recherch bin ich auch auf einen Hersteller gestoßen der wasserfeste Korkdecks für Segelboote anbietet aber das Preisniveau ist jenseits von Gut und Böse.
    Mein Idee wäre die 6mm Korkplatte mit wasserfestem Leim aufzukleben und mit Leinöl zu „versiegeln“.
    Ich denke ich werde mal einen Versuch in diese Richtung mit einem alten Surfbrett starten.
    Die Idee von Korpads finde ich jedenfalls klasse, denn wenn ich sehe wie sich das alte Standpad aus EVA langsam auflöst und die Krümmel dann unter Umständen im Wasser landen, könnte ich k*****

    1. An diesem Punkt hänge ich auch gerade. Ich habe letzte Woche einen Test mit doppelseitig klebender Folie von 3M gemacht, der leider negativ verlief. Der Kork löste sich an den Rändern ab.

      Ich habe jetzt einen Korkstück an der Unterseite mit Bootslack versiegelt und wiederhole den Test. Mal gucken, ob es hält.

      Vollflächiges Verkleben funktioniert mit PU-Kleber. Man muss nur darauf achten, dass man einen verwendet, der nicht so extrem aufschäumt, damit er sich nicht durch die Korkporen drückt.

      Ich habe mir irgendwann mal günstig eine feinporige Korkrolle (10x1m, 2mm Stärke) bei Ebay gekauft, von der zehre ich immer noch.

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