Wooden Surfboard auf Ostsee bei Kiel

Erster Einsatz des kleinen Schwarzen

Am gestrigen Sonntag kam erstmals das geflammte 5,4er zum Einsatz. Der Wind war leider nur mäßig, aber dank der auflandigen Nordrichtung gab es nette kleine Wellen.

Ich hatte meine GoPro im Kite montiert. Ein paar  Impressionen von der Session.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Der Wind war zwar etwas zu wenig für das kleine Surfboard, aber für einen ersten Eindruck reichte es.

Das Wichtigste natürlich: Ist die Hollow-Wood-Konstruktion dicht? Ja, war sie. Es ist jedes Mal wieder nervenaufreibend, wenn man erstmalig mit einem neuen Surfboard auf Wasser geht. Gerade bei der geflammten Oberfläche war die Endkontrolle diesmal nicht so leicht. Die Holzstruktur ist durch den Brennvorgang sehr ausgeprägt und man erkennt nicht auf den ersten Blick, ob nicht irgendwo ein kleines Loch, einen kleinen Schlitz bei der Lackierung vergessen wurde.

Obgleich das Board – abgesehen vom Channel – vom Shape her identisch ist mit dem 5,6er, hatte ich gestern einen ganz anderen Eindruck vom Fahrcharakter. Während ich das 5,6er bisher immer eher als frühgleitend und fehlerverzeihend empfand, wirkte das 5,4er viel agiler in den Kurven und dynamischer bei spontanen Richtungswechseln. Vielleicht lag es auch an der Finnenkonfiguration, das 5,6er fuhr ich bisher meistens als Quad, das 5,4er gestern mit Thruster-Setup. Aber wie auch immer – es war erstaunlich.

Ich bin gespannt, wie sich das Surfbrett bei stärkerem Wind und größeren Wellen anfühlt. Der Herbst fängt ja erst an…

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.