Corky - wooden surfboard with corkdeck

Oh du fröhliche…

Das Christkind meint es dieses Jahr gut mit uns.  Heute war der Auftakt mit mäßigen fünf bis sechs Windstärken, an den folgenden Weihnachtstagen wird es sich der Vorhersage nach hier an Ostsee noch bis auf neun Windstärken steigern. Dann wird es mit Sicherheit auch ordentliche Wellen geben und das bei fast zweistelligen Temperaturen . Was will man mehr?!

Heute war ich mit  meinem kompakten 5,4er aus dem Sommer unterwegs, welches ich mit einem vollflächigem Korkdeck sowie Korkrails getunt habe.Seitdem ich auf dem asymmetrischen Board die Vorzüge eines Korkdecks erleben durfte, bin ich davon absolut überzeugt. Der Fahrkomfort und der Grip sind unschlagbar. Um auch noch etwas Neues auszuprobieren, habe ich auch noch die Rails von dem alten 5,4er runter gehobelt und durch Korkrails ersetzt. Ich wollte einmal ausprobieren, wie es mit der Alltagstauglichkeit von Korkrails aussieht, bevor ich ein neues Board auf diese Weise plane.

Die Optik von Kork ist Geschmackssache. Mit einem polierten Holzdeck kann sie nicht konkurrieren.

Nach dem heutigen Tag kann ich nur sagen, dass der Test bestanden ist. Die Kanten sind scharf und dürften fahrtechnisch keine Nachteile haben. Beim Starten im Shorebreak gibt es auch keine blauen Schienbeine mehr. In den ruppigen Bedingungen heute war das Board perfekt.

Jetzt noch schnell Geschenke einpacken. Das Fondue wartet…

Ich wünsche allen Lesern schöne Feiertage! Und vielleicht sieht man sich ja auf dem Wasser!

 

5 Gedanken zu „Oh du fröhliche…“

  1. Hi Tobias,

    laminierst du die Korkschicht mit der Vakuumpumpe?
    Nimmst du dazu D4 Leim oder Epoxy?
    Muss der Kork versiegelt werden?

    Ich suche noch nach einer Standfläche für mein Shorty SUP (6.6 x 28) an dem ich seit einigen Tagen baue.

    Gruß
    d!rk

    1. Ja, ohne Vakuumpumpe ist es schwierig die flexible Korkschicht flächig sauber aufzukleben. Ich verwende D4-Leim – aber sehr sparsam, damit sich der leim nicht durch das Kork durchdrückt. Generell muss Kork wohl nicht versiegelt werden. Ich mache es aber trotzdem, damit es nicht soviel Wasser aufnimmt bzw. dieses schneller wieder abgibt. Leinöl, Lanolin, Orangenöl…ich bin auch noch auf der Suche nach der perfekten Mixtur.

        1. Ich verwende 5-6 Millimeter starken Rollenkork. Die Stärke ist noch einigermaßen flexibel, aber man hat bereits ausreichend Dämpfung.

          Ich bin gerade heute zwei Boards gefahren (ein Board mit FCS-Tailpad, ein Board mit Korkdeck) und finde Dämpfung und Grip des Korks mittlerweile tatsächlich sogar besser.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.