Asymetrical Wooden Surfboard

Red is beautiful too

Da die Windrichtung bekannterweise ab und zu auch einmal wechselt, habe ich mir zwei asymmetrische Boards gebaut.

Als ich die beiden Boards nun lackierte, wurde die Regular-Version (linker Fuß vorne) schwarz und die Goofy-Version (rechter Fuß vorne) rot.

Channel im Unterwasserschiff
Channel im Unterwasserschiff

Ob Goofy oder Regular finde ich beim Kitesurfing jedoch nebensächlich. Ich persönlich habe keine ausgesprochene Schokoladenseite mehr, da ich Seiten häufig wechsle und relativ wenig im Switch fahre. Durch die verdrehte Stellung bekomme ich in ruppigen Bedingungen leider nach einiger Zeit immer Knieschmerzen… :-/

Roter Acryllack auf Wasserbasis
Roter Acryllack auf Wasserbasis

Auf jeden Fall sieht die rote Version zwar nicht ganz so edel aus wie die schwarze, aber auf dem dunklen Wasser der Ostsee leuchtet sie fantastisch. Und man verliert das Board nie aus den Augen!

Schwarze Surfbretter sind nach Waschgängen teilweise schwer lokalisierbar. Das kleine Schwarze habe ich zweimal schon fast aufgegeben, weil ich es an trüben Herbsttagen in der rauen Ostsee nicht mehr entdecken konnte. Beide Male konnte ich dann jedoch im schaumigen Shorebreak wieder einsammeln.

Parallelgramm-Outline

In Zukunft werde ich sicher noch mehr mit Farben experimentieren. Aber ich werde wohl eher Lasuren anstatt Lack verwenden, damit man die Holzstruktur sieht.

 

 

3 Gedanken zu „Red is beautiful too“

    1. Das Board ist nach Methode von Grant Newby gebaut. EPS-Kern shapen, Bottom und Deck per Vakuum verpressen und am Ende rundherum Rails, Nose und Tail dran leimen. Google mal nach Grant, er hat in einem Beitrag mal seinen Bauprozess schrittweise erklärt!

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