The Art of Making a Wooden Surfboard

In dem Video sieht man Patrick Burnett von Burnett Surfboards aus Südafrika beim Bau eines Funboards.

Die Konstruktion ist relativ klassisch aus Vollholz. Interessant ist aber die Tatsache, dass er auf einen Stringer verzichtet. Die Scoop-Rockerline wird nur durch den Rockertable vordefiniert, auf dem die Decks mit den Rippen verleimt werden.

Die Vorteile sind eine Gewichtsersparnis durch das Wegfallen des Stringers sowie möglicherweise ein Zugewinn an Flex.

Ich habe diese Methode auch schon einmal probiert, aber den Ansatz wieder verworfen, weil es bei mir dazu führte, dass die Spannung der massiven Holzdecks die Aufbiegung im Nosebereich teilweise eliminierte.

Aber vielleicht kalkuliert Patrick die Rückstellung fest mit ein und baut den Rockertable mit erhöhter Noseaufbiegung?

Auf jeden Fall kann sich das Ergebnis sehen lassen. Er scheint also einen Weg gefunden zu haben.

5,4er Vanguard-Shape aus Paulownia

Der aktuelle Shape-Trend von Surfboards mit abgeschnittener Nose und Tail bietet viele positive Eigenschaften. Die Boards gehen früh los, sind wendig und ziehen viel Höhe. Durch die gleichmäßige Gewichtsverteilung erleichtern sie zudem das Finden der Standposition und besitzen Vorteile beim Strapless-Springen.

Mein 5,6er Vanguard fahre ich sehr gerne beim schwachen Windbedingungen und kleinen Wellen. Außerdem schätze ich die Unkompliziertheit bei Halsen. Der Shape ist einfach perfekt, um Halsen zu üben. Ich wünschte, ich hätte dieses Board schon vor vier Jahren  gehabt. Der Einstieg in die Welt der Directionals wäre soviel einfacher gewesen. :-)

Bei starkem Wind stößt das 5,6er jedoch aufgrund seiner großen Gleitfläche jedoch an Grenzen. Es wird dann zunehmend unruhiger und das Ankanten des Boards wird durch das breite Heck immer schwieriger.

Da der Shape aber wirklich Potential hat und ich ihn auch gerne bei stärkerem Wind ausprobieren möchte, habe ich jetzt noch eine kleinere Version gebaut – in 5,4’er Größe.

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5,8’er Surfboard mit Fishtail aus Paulownia

Das kompakte 5,8’er ist mein derzeitiges Lieblingsbrett für die Ostsee. Es macht sowohl bei kabbeligen Westwind-Bedingungen als auch bei Ostwind-Wellen Spaß und ist extrem agil. Man kann in kleinen Wellen wirklich Haken schlagen. Zugleich bietet es genügend Auftrieb, um auch bei böigem Bedingungen durch Windlöchter durchgleiten zu können oder eine Kitegröße kleiner zu fahren.

Nachdem der optimierte Nachfolger mit Satin-Nussbaum-Optik fast fertig ist, habe ich kurzentschlossen noch eine Variante aus Paulownia gebaut.

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Optimiertes 5,8er Surfboard mit Satin-Nussbaum-Furnier

Das reparierte 5,8’er Surfboard hat sich als erstaunlich vielseitig heraus gestellt. Ich habe bei verschiedenen Bedingungen und Windrichtungen gefahren und es macht einfach Spaß. Es geht früh los, ist sehr agil und auch bei kabbeligen Bedingungen noch gut kontrollierbar.

Aus diesem Grund habe ich es mir jetzt noch zweimal mit optimierter und verstärkter Innenkonstruktion gebaut. Eine edle Variante mit furniertem Sperrholz und eine pure Variante komplett mit Paulownia-Außenhaut.

Hier gibt es ein paar erste Fotos von der edlen Ausführung mit Satin-Nussbaum.

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SUP-Tour bei Sonnenaufgang

Heute früh wachte ich zufällig um 5 Uhr auf und war erstaunlich fit für diese Uhrzeit. Ein Blick aus dem Fenster in den wolkenlosen Himmel reichte und ich entschloß mich spontan zu einer kurzen Morgensession mit dem Allround-SUP.

Und gleichzeitig war es auch die Premiere mit diesem SUP. Der erste Wasserkontakt ist immer nervenaufreibend. Ist es dicht oder nicht?

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Touring-SUP mit Sperrholz-Außenhülle

Ich habe mich kurzfristig entschlossen, dass Touring-SUP, dessen Innengerüst nun seit einem halben Jahr unser Wohnzimmer schmückt, endlich fertig zu bauen.

Die Initialzündung kam gestern, als ich auf der Terrasse des ‚Kiek Ut‘ in Kitzeberg saß und ein paar Leute auf der Kieler Förde mit ihren Touring-SUPs paddeln sah. Das will ich diesen Sommer auch noch erleben!

Gedacht, getan. Ich baute heute kurzentschlossen meinen modularen Rockertable im Freien auf und verleimte Bottom-Deck sowie alle notwendigen Holzinserts für Finnenkasten und Gepäckbefestigungen vorne/hinten. Die anderen Platten sind auch schon passend zugeschnitten, damit es in der nächsten Woche flüssig weiter gehen kann.

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