CAD-Plots des Hydrofoil-Leitwerks

Hydrofoil-Leitwerk – Planung per CAD

Nachdem das Hydrofoil-Kiteboard fertig ist, steht nun im nächsten Schritt die Konstruktion des Leitwerks an.

Bei der Planung hielt ich mich dabei an die Designgrundlagen für Hydrofoil-Kiteboards , die ich bereits im Sommer in einem Artikel zusammen gefasst hatte. Die Planung per CAD hat dabei den großen Vorteil, dass man auch die Flächen der Wings genau berechnen und aufeinander abstimmen kann.

Die Grundkonstruktion steht nun fest, Details wie die Anwinkelung der Wing-Tips werden später im Bauprozess eventuell noch berücksichtigt.

Hier gibt es nun einige Impressionen von der laufenden Planung.

Variable Befestigungspunkte für Feinabstimmung

Bisher beruht die Planung ausschließlich auf Recherche und theoretischen Annahmen. Das Ergebnis wird sicherlich funktionieren, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es perfekt wird, ist denkbar gering. Das Leitwerk wird deswegen möglichst modular und verstellbar realisiert, um später unterschiedliche Trim-Optionen austesten zu können.

Das Hydrofoil-Leitwerk wird mittels eines massiven T-Profils aus Aluminium am Surfboard befestigt. Durch die großzügige Dimensionierung des Holzkerns im Board besteht die Möglichkeit die Position des Leitwerks in der Längsachse zu verstellen, um auf diesem Wege, die optimale Standposition zu ermitteln.

Aber auch die Position des hinteren Wings, welches für Stabilisierung des Leitwerks verantwortlich ist, ist flexibel. Durch die Verschiebung des Rearwings kann die Kipp-Neigung des schwebenden Hydrofoil-Kiteboards in Fahrtrichtung  reguliert werden.

Generell sind Front- und Rearwing nur verschraubt, um mittelfristig eventuell auch Tragflächen mit anderen Profilen oder Formen montieren zu können.

In der anstehenden Bauphase wird es nun spannend, wie genau man die Profile per Oberfräse realisieren und man die einzelnen Elemente verwindungssteif miteinander verbinden kann.

6 Gedanken zu „Hydrofoil-Leitwerk – Planung per CAD“

  1. hi
    Hydrofoils sind sicher ein tolle Sache.
    Sollte jedoch in meinem Line-Up ein Hyrofoil auftauchen, werde ich aus dem Wasser gehen.
    Das Verletzungsrisiko ist mir zu groß!
    Respect the others!
    Gruß
    d!rk

    1. Bei uns in Kiel halten die Foiler (mit Kites) alle großzügig Abstand zu den übrigen. Durch die langen Hydrofoils können sie generell sowieso nicht im Bereich der Sandbänke fahren, über denen die Wellen brechen.

      Ich sehe die Hydrofoils als Alternative bei Schwachwind und an SUPs für Langstrecken-Downwinder. Beim Wellenreiten würde mir, glaube ich, der direkte Kontakt zur Welle fehlen.

  2. Hallo Tobias.
    Ich plane zur Zeit ein Hydrofoil zu bauen. Ich habe letzen Winter ein Splitboard (geteiltest Snowboard) gebaut und denke ,dass ich bei dem Hydrofoil mit ähnlichen Materialien arbeiten kann. Allerdings habe ich leider keine genauen Zeichnungen oder Pläne. Bei meinem Snowboard war das nicht so schlimm, da ich hier schon lange fahre und mich in diesem Bereich etwas auskenne. Allerdings habe ich keinerlei Erfahrung mit Surfboards oder Hydrofilleitwerken. Gibt es von dir Zeichnungen Papier/CAD die ich verwenden könnte?
    Vielen Dank

    1. Hallo Klaus, großartiger Bericht! Bei uns in Kiel gibt es an den Stränden viele Sandbänke im Uferbereich, man muss mit dem Foil generell immer sehr weit raus laufen. Ich habe mein Projekt deswegen irgendwann auf Eis gelegt. Aber ich muss sagen, durch deine Bilderstrecke habe ich jetzt wieder richtig Lust bekommen und bin neu motiviert. Vielen Dank dafür! :-)

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