Wooden Vanguard-Surfboard Test

Erster Test des neuen Vanguard-Boards in Heidkate

Heute war es soweit. Kurz vor Sonnenuntergang war noch Zeit für eine kleine Kitesession in Heidkate. Relativ perfekte Bedingungen  – Sonne, wolkenloser Himmel und konstante 16-20 Knoten aus Nordwest.

In den kleinen, steilen Kabbelwellen schlug sich der Vanguard-Shape ziemlich wacker. Ein kleiner Erfahrungsbericht.

Die perfekte Symbiose

Am erstaunlichsten war das Fahrgefühl des vergleichsweise kurzen Boards (5,6′). Von der Kippstabilität und den An-/Durchgleitleistungen fühlt es sich zwei Nummern größer an. Während die vorherrschende Kitegröße heute zwischen 10 und 12 Quadratmetern variierte, könnte ich mit meinen 86kg und 9er NEO problemlos mithalten. Die Kombination der großen Gleitfläche, der parallel Kanten sowie die ausgeprägte Konkave im vorderen Bereich machten sich hier positiv bemerkbar.

Quad-Finnensetup
Quad-Finnensetup

Die gefühlte Größe wirkt sich jedoch nicht negativ auf die Wendigkeit aus. In den kleinen Wellen und bei Halsen verhält sich das Board wie klassische 5,6er oder 5,8er Directionals. Und dies obwohl ich heute mit Quad-Finnensetup unterwegs war.

Auch bei einigen missglückten Halsen, bei denen ich normalerweise Baden gegangen wäre, glitt das Board die entscheidenden Sekunden weiter, und verschaffte mit die entscheidenden Sekunden für die Korrektur. Ich wünschte, ich hätte so ein Surfboard vor drei Jahren gehabt, als ich auf Directionals umgestiegen bin…

Und sonst?

Der kleine Nosekick verhinderte mehrfach ein Einspitzeln beim Droppen in die kleinen, steilen Kabbelwellen. Dieses Detail ging voll auf.

Mit Fußschlaufen und Wachs
Mit Fußschlaufen und Wachs

Erste kleine Sprünge hat das Surfbrett gut verkraftet. Das Potential der Konstruktion mit Doppelstringer und doppelt verstärktem Oberdeck muss aber noch (vorsichtig) weiter ausgelotet werden.  Beim nächsten Mal geht es etwas höher hinaus!

Ansonsten werde ich es bei der nächsten Session auch einmal strapless probieren, um die Standposition besser variieren zu können.

Der Shape vereinigt die Vorteile von großen und kleinen Surfboards ziemlich perfekt. Für stärkeren Wind und größere Wellen wäre es interessant noch einmal eine 5,2er Größe zu fahren. Das nächste Projekt!

 

2 Gedanken zu „Erster Test des neuen Vanguard-Boards in Heidkate“

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