Alaia – Retro-Trend mit Spaßfaktor

Es gibt einen netten Retro-Trend in der internationalen Surfcommunity. Nachdem jahrelang die Surfboards immer aufwendiger und die Angebotspaletten der  Surfindustrie immer unübersichtlicher wurden, gibt es eine Rückbesinnung auf die Wurzeln des Sportes. Weniger Stuff, mehr Spaß.

Bei Youtube und in Surfforen häufen sich die Erfahrungsberichte von selbst gebauten Alaia- und Paipo- Surfbrettern aus Holz.

Das Schöne ist, dass der Bau denkbar einfach und innerhalb eines (wind- und wellenlosen) Tages zu bewerkstelligen ist.

Alaia – einfach gebaut, einfach Spaß haben

Nur kurz zur Erläuterung – Alaias sind dünne, finnenlose Holzbretter, deren Geschichte auf die Menschen in Hawaii vor dem 20. Jahrhundert zurück geht. Das derzeit vorherrschende Baumaterial ist Paulownia, welche leicht und im Verhältnis extrem stark ist.  Der Reiz der Alais liegt in ihrer Einfachheit und dem loosen Fahrverhalten, welches sich durch den finnenlosen Shape ergibt.

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2012 hatte Naish visionär schon ein Alaia aus Holz im Programm, war seiner Zeit aber wohl zu weit voraus, weswegen das Kiteboard in den folgenden Jahren wieder aus dem Programm verschwand. Aktuell scheint es so, dass Naish einen zweiten Versuch wagt.

Im Internet tauchte gerade erste Produktinformationen und ein Foto des Naish Alaia 2015 auf!

Alaias werden generell jedoch eher beim Wellenreiten eingesetzt.  Es gibt sie in Längen von fünf Fuß bis zu zehn Meter und in Breiten von 15 „bis 19“. Sie sind sehr dünne, verleimte Holzplatten in Stärken von ½ Zoll bis 2 Zoll. Die langen, geraden Kanten sorgen für eine sehr gute Führung und durch den extremen Flex des dünnen Boards beißen sich geradezu in Wellen und Halsen.

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Update 18.11.2021: Die Webseite AlaiaDIY gibt es leider nicht mehr. Deswegen habe ich den Link entfernt.

2 Gedanken zu „Alaia – Retro-Trend mit Spaßfaktor“

  1. Super, in dem Video sieht man, dass die eingeleiteten Holzleisten die Konkave begrenzen und quasi wie langgezogene Finnen herausgearbeitet sind. So hatte ich mir das auch vorgestellt, aber ich weiß noch nicht genau wie er das gemacht hat.

    Gruß Steffen

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    • Ja, das ist gutes Beispiel für die Idee.

      Die „Finnen“ könnte man aber ruhig auch nich etwas mehr überstehen lassen. Wenn man einen 360er machen möchte, muss man dann anfangs etwas mehr Druck geben, in der zweiten Hälfte der Bewegung unterstützen sie dann aber sogar die weitere Drehung.

      Antworten

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