Hollow-Wood-Surfboard-Rahmen auf Rockertable

Neuer Rockertable

Um für die anstehenden Projekte gerüstet zu sein, habe ich mir in den vergangenen zwei Wochen einen neuen Rockertable gebaut.

Beim alten Rockertable war die Ausrichtung der Stege leider immer sehr mühsam, da sich diese verkanten und unter Last verstellen konnten. Zudem war die maximale Länge der zu verleimenden Hollow-Wood-Gerüste konstruktionsbedingt begrenzt.

Mit dem neuen Rockertable gibt es diese Einschränkungen nicht mehr. Er ist äußerst solide und kann in der Länge modular erweitert werden.

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Surfboard-Blank aus Paulownia fertig geschliffen

Surfboard-Blank aus Paulownia-Holz – ein neuer Bauansatz

Das erste Kite-Directional sowie die beiden folgenden SUPs wurden nach der klassischen Hollow-Wood-Bausweise realisiert. Bei ihnen wurde ein filigranes Skelett mit Rippen und Stegen aus Sperrholz mit einer Holzhülle ummantelt und abschliessend mit zwei Lagen Glasfaserlaminat wasserdicht versiegelt.

Während der Bau der Boards einen Riesenspaß machte, war das Laminieren mit Glasfaser  aus mehreren Gründen eine leidige Aufgabe:

  1. Epoxy-Harz sollte aus Gesundheitsgründen nur mit Anzug, Handschuhen und Maske verarbeitet werden. Besonders im Sommer wenig spaßig.
  2. Unter Gesichtsgründen des Umweltschutzes (Resourcenschonung , Entsorgung) hat man permanent ein schlechtes Gewissen.
  3. Wenn die eigene Werkstatt nur begrenzt Platz bietet, schließt sich die Bearbeitung von Holz sowie die Herstellung von hochglänzenden Surfboard-Topcoats eigentlich aus.

Aus diesen Gründen sollte das nächste Kiteboard-Directional möglichst komplett aus wasserresistem Paulownia-Holz gefertigt werden, welches am Schluss nur noch mit einer umfreundlichen Abschlussschicht auf Leinöl-Basis versiegelt werden muss.

Keine giftigen Harze, kein unverrottbaren Verbundstoffe, keine Sauerei. Nur Spaß!

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Rockertable für Kiteboardbau

Rockertable für die nächste Kiteboard-Generation

Winterzeit ist Bastelzeit. Nach den ersten Erfahrungen im Surfboardbau mit der Hollow-Wood-Bauweise geht es nun in die zweite Runde. Die nächste Kiteboard-Generation soll innovativer werden und ohne problematische Materialien wie Glasfaser auskommen.

Vorbild für die nächsten Kiteboards sind die Wellenreiter der Shaper von Flama. Die Surfboards der spanischen Shaper basieren auf einer vereinfachten Hollow-Wood-Konstruktion, die sie Cold Press nennen. Bei dieser Art der Konstruktion bildet ein massiver Außenrahmen mit ebenso massiven Deckflächen die Grundlage für einen geschlossenen Holz-Blank. Die Innenkonstruktion besteht dabei nur noch aus vereinzelten Querstegen, die die Druckstabilität gewährleisten.

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