Holz-Surfboard in Vorder- und Rückansicht vor Betonmauer

Big Stick 6,6′ für Ollo

Mein Freund Ollo besitzt ein altes Shortboard, mit dem er viele schöne Erinnerungen verbindet und an dem er sehr hängt. Mit einer Größe von 6,0′ ist es jedoch ziemlich radikal und benötigt schon ordentliche Wellen, um es nutzen können. Da man auch nicht jünger wird, liegt der kleine Stick (Anmerkung: So nennen Wellenreiter offenbar liebevoll ihre kleinen Boards…) nun schön lange im Regal und setzt Staub an.

Ollo kam nun mit dem Wunsch auf mich zu, ihm ein etwas größeres Board mit ähnlichem Shape zu bauen. Und voilá, hier ist es.

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Solid Rails mit verschiedenen Holzarten

Zitat Details – Charles Eames

„The Details are not the details. They make the design.“

Charles Eames

PS.: Ich bin sehr glücklich über dieses Detail. Ich hätte nicht gedacht, dass es so sauber wird. Die Grundlage bildet nämlich mein geliebtes 5,4’er, dessen – leider unzureichend verstärktes – Korkdeck nach einem halben Jahr in der Kieler Kabbelwelle etwas zerdellt war. Mehr Fotos folgen in Kürze!

Bead & Cove Holzleisten für SUP-Rails

Rails mit Bead & Cove-Leisten

Ich habe bisher alle Surfboards mit Solid Rails gebaut. Die massiven Kanten haben den Vorteil, dass man sie relativ frei shapen kann, was nebenbei auch eine Menge Spaß macht.

Konzeptbedingt wachsen die Rails mit der Größe der Surfboards. Und mit ihnen das Gewicht. Es ist deswegen Zeit, einmal die Alternative mit Bead & Cove-Leisten auszuprobieren.

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Mini-Malibu Hollow-Wood-Konstruktion mit Paulownia-Holz

Mini Malibu – Zwischenstand

Gestern konnte ich auch endlich den Holz-Blank des Mini-Malibus fertig stellen. Die Fertigstellung hatte sich etwas hingezogen, weil ich unschlüssig war, wie ich Rails realisiere – nur aus Holzschichten oder kombiniert mit Korkschichten.

Am Ende fiel die Entscheidung auf die kombinierte Lösung, da sie zwar mehr Sorgfalt beim Shapen erfordert, aber Gewichtsvorteile verspricht.

Bevor nun die Finnenkästen eingefräst werden, habe ich den Zwischenstand mit einigen Fotos fest gehalten.

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Surfboard-Blank aus Paulownia fertig geschliffen

Surfboard-Blank aus Paulownia-Holz – ein neuer Bauansatz

Das erste Kite-Directional sowie die beiden folgenden SUPs wurden nach der klassischen Hollow-Wood-Bausweise realisiert. Bei ihnen wurde ein filigranes Skelett mit Rippen und Stegen aus Sperrholz mit einer Holzhülle ummantelt und abschliessend mit zwei Lagen Glasfaserlaminat wasserdicht versiegelt.

Während der Bau der Boards einen Riesenspaß machte, war das Laminieren mit Glasfaser  aus mehreren Gründen eine leidige Aufgabe:

  1. Epoxy-Harz sollte aus Gesundheitsgründen nur mit Anzug, Handschuhen und Maske verarbeitet werden. Besonders im Sommer wenig spaßig.
  2. Unter Gesichtsgründen des Umweltschutzes (Resourcenschonung , Entsorgung) hat man permanent ein schlechtes Gewissen.
  3. Wenn die eigene Werkstatt nur begrenzt Platz bietet, schließt sich die Bearbeitung von Holz sowie die Herstellung von hochglänzenden Surfboard-Topcoats eigentlich aus.

Aus diesen Gründen sollte das nächste Kiteboard-Directional möglichst komplett aus wasserresistem Paulownia-Holz gefertigt werden, welches am Schluss nur noch mit einer umfreundlichen Abschlussschicht auf Leinöl-Basis versiegelt werden muss.

Keine giftigen Harze, kein unverrottbaren Verbundstoffe, keine Sauerei. Nur Spaß!

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