Hermanns shaping company – SUP 9.8

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Hermanns Shaping Company macht nicht nur Shortboards sondern realisiert sogar SUPs in der Chambered Bauweise. Das  9,8er Allround-SUP ist mit 16 Kilogramm erstaunlich leicht für ein gechambertes Board. Weniger dürfte kaum machbar sein. Respekt.

Mehr Infos unter: www.hermanns-shaping.com

3 Gedanken zu „Hermanns shaping company – SUP 9.8“

  1. Moin aus HH, ich interessiere mich nun schon seit einiger Zeit für SUP-Boards aus Holz. Tatsächlich klicke ich zur Zeit immer wieder mal auf die Seiten von Kun_tiqi, WUUX und natürlich auch Hermanns. Insbesondere die Tatsache, dass diese Bretter nicht erst um die halbe Welt reisen müssen und in erster Linie lokal hergestellt werden, finde ich ganz charmant. Weiterhin bin ich fast davon ausgegangen, dass Holzboards stabiler und unempfindlicher sein könnten als herkömmliche Boards mit EPS Kern. Nach dem Lesen Deines Blogs bin ich aber etwas verunsichert, da ein Holzboard offenbar doch etwas empfindlicher auf Druckbelastung zu reagieren scheint…Oder habe ich das falsch verstanden? Wie sieht es mit den Fahreigenschaften eines Holzboards aus im Vergleich zu den herkömmlich gefertigten Brettern? Muss man abseits des Gewichts auch noch weitere Kompromisse in Kauf nehmen?

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    • Moin Mirko, gute Frage. Dafür muss man erst einmal unterscheiden, denn Holzsurfbrett ist nicht gleich Holzsurfbrett.

      WUUX Surfboards haben beispielsweise auch einen EPS-Kern und sind nur mit einer dünnen Holzschicht bzw. Holzfurnier überzogen. Ich glaube, sie haben zusätzlich sogar ein leichtes Glasfaserlaminat. Das Holz dient als eher dekorativen Zwecken. Das Gewicht dürfte etwas über normalen Boards liegen, bei Haltbarkeit und Fahrverhalten gibt es keine Unterschiede.

      Hermanns baut seine Holzsurfbretter in Chambered Bauweise. Das Board besteht also generell aus einemn massivem Holzblank, bei dem durch gezielte „Durchlöcherung“ Gewicht gespart wird. Solche Boards sind naturgemäß schwerer. Eigentlich sind solche Boards unzerstörbar und wenn man eine Macke hat, kann man sie einfach rausschleifen und drüberlackieren. Das Mehrgewicht spürt man hautpsächlich beim Tragen, auf dem Wasser liegen solche Board satter im Wasser und sind laufruhiger, was insbesondere bei Kabbelwellen und Starkwind sogar Vorteile hat. Aber sie sind beim Anpaddeln natürlich etwas träger – und man möchte so ein Board im Schleudergang auch nicht unbedingt an den Kopf kriegen.

      Dann gibt es noch die filigrane Hollow-Woood-Spantenbauweise. Die liegt gewichtsmäßig dazwischen. Aber die Boards sind empfindlich und vertragen stark punktuelle Belastungen (Bsp.: Knie auf Deck) oder Sprünge nicht so gut.

      Ich baue deswegen meine Kite-Wellenreiter und auch die neuen Wingfoil-Boards mit Schaumkern. Für SUPs und Longboards ist die Hollow-Wood-Bauweise aber gut geeignet.

      Ansonsten muss man ein Holzsurfbrett etwas mehr pflegen als ein Standard-Board aus dem Surfshop (kleine Macken sofort beheben, nicht tagelang nass in der Boardbag lassen, etc). Aber bei gutem Material sollte das generell eine Selbstverständlichkeit sein.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter. Ich kann es mir mittlerweile nicht mehr vorstellen, Serienboards zu surfen. Da fehlt irgendwie die Seele. :-)

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      • Danke Dir für die umfassende Antwort. Ja, ich teile Deine Auffassung, dass Holzboards, insbesondere von kleinen Manufakturen etwas ganz besonderes sind. Ja, vielleicht sogar eine Seele haben. Wie gesagt ist für mich ein weiterer Aspekt, dass angesichts der Schwierigkeiten, die die Globalisierung mit sich bringt, die Unterstützung kleiner lokaler, europäischer Boardhersteller erstrebenswert ist. Nur ist es eben nicht ganz einfach an Informationen oder auch an Kontakten zu diesen Betrieben und deren Boards zu kommen. Allein in dieser Hinsicht hat mir Dein Blog und auch Deine Antwort schon sehr weitergeholfen. Allerdings werde ich wohl von Hollow-Wood-Board absehen, da ich mit dem Brett dann auch in die (Ost-/Nordsee) Welle will…

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