Mini-Malibu Hollow-Wood-Konstruktion mit Paulownia-Holz

Mini Malibu – Zwischenstand

Gestern konnte ich auch endlich den Holz-Blank des Mini-Malibus fertig stellen. Die Fertigstellung hatte sich etwas hingezogen, weil ich unschlüssig war, wie ich Rails realisiere – nur aus Holzschichten oder kombiniert mit Korkschichten.

Am Ende fiel die Entscheidung auf die kombinierte Lösung, da sie zwar mehr Sorgfalt beim Shapen erfordert, aber Gewichtsvorteile verspricht.

Bevor nun die Finnenkästen eingefräst werden, habe ich den Zwischenstand mit einigen Fotos fest gehalten.

Paulownia-Körper mit Solid-Rails

Das kleine Malibu besitzt eine klassische, runde Outline, die ein schlankes Pintail ausläuft. Die breite Nose sorgt für genügend Auftrieb beim Takeoff, die schlanke Tail unterstützt die Drehfreudigkeit und Kontrolle in großeren oder schnelleren Wellen.

Die massiven Kanten sind aus schichtverleimten Pappelsperrholz und Kork aufgebaut und ermöglichen es, die Rails stark zu verrunden, um auf diese Weise ein lebendiges Fahrverhalten zu erzielen. Erst im letzten Viertel werden die Kanten scharf, um ausreichend Griff bei dynamischen Richtungswechseln zu gewährleisten.

Nose und Tail wurden durch zwei massive Holzblöcke aus Apfelbaum gefräst, die farblich sehr schön mit dem dunkleren Kork harmonieren. Das harte Holz schützt das Board zudem gut beim Transport oder bei der aufrechten Lagerung im Surfboard-Ständer.

Der Shape des Mini-Malibu ist so ausgelegt, dass er sowohl beim klassischen Wellenreiten eingesetzt werden kann, als auch als Leichtwind-Directional beim Kitesurfen. Durch das höhere Volumen und die gerundeten Kanten ist er perfekt für erste Strapless-Versuche und das Üben von Halsen geeignet.

In der nächsten Woche werden nun noch die FCS II-PLugs für die Finnen eingefräst und die Oberfläche versiegelt . Dann geht es auf Wasser!

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