Tag: Bio-Epoxy

Twintip aus Holz

Das Kiteboard ist ein weiteres, kleines Experiment, an dem ich schon länger arbeite. Nicht weil es besonders kompliziert wäre, sondern weil ich nur noch selten Twintip fahre und das Projekt in der Prioritätenliste immer wieder nach unten rutschte.

Nun ist es aber fertig und ich bin einigermaßen stolz auf das Endergebnis. Nächste Woche werde ich es in Dänemark testen.

Modern Fish Surfboard ist fertig

Im Moment geht es Schlag auf Schlag. Die ganzen kleinen Projekte werden fertig und ich bekomme  wieder Platz in der Werkstatt, um das Allround-SUP endlich fertig zu bauen.

Das breite 5,4’er habe ich mir für die Leichtwind-Tage im Sommer gebaut. Es ist ein aktueller Modern-Planing-Hull-Shape mit parallelen Rails, konkavem Unterwasserschiff sowie einem Channel im Tail, der die Führungsarbeit unterstützen soll.

Epoxy und Glasfaser – die ewige Gewissensfrage

Wer meine Artikel regelmäßig liest, kennt mein zwiespältiges Verhältnis zu Epoxy und Glasfaser.

Mit einem Glasfaserlaminat bekommt man alles problemlos dicht, es ist relativ druckfest und man ist bei der Materialauswahl nicht eingeschränkt. Und das Finish eines Glasfaserlaminats ist nach dem Polieren auch eine Augenweide. Viele gute Gründe sprechen für das Laminieren und deswegen verwenden auch gefühlt 99,9% aller Selbstbauer Glasfaser beim Bau ihrer Holzsurfbretter. Und auch ich lasse mich manchmal verführen und nehme den sicheren, bequemen Weg.

Aber seien wir ehrlich, Glasfaser und Epoxidharz sind echter Schweinekram. Das Zeug ist gesundheitsschädlich, allergieauslösend und letztendlich Sondermüll. Eigentlich spricht alles gegen die Verwendung. Speziell bei einer naturverbundenen Leidenschaft wie dem Surfen.

Neue Leash-Plugs aus Holz

Beim Bau von Surfbrettern aus Holz steht man in der Endphase immer vor der Frage, welche Inserts man für Finnen, Leash und Entlüftungsventil wählt. In der Regel entscheidet man sich letztendlich für das kleinste Übel.

Weißer Kunststoff, schwarzer Kunststoff und bei Future Fins mittlerweile auch in bunten Farben. Es ist jedes Mal ein Kompromiss und die Wahl bereitet immer Bauchschmerzen.

Dabei ist es gar nicht schwer, sich mit Kreisschneider und Forstner-Bohrer einen passenden Leash-Plug selbst zu fräsen.

Rockertable für die nächste Kiteboard-Generation

Winterzeit ist Bastelzeit. Nach den ersten Erfahrungen im Surfboardbau mit der Hollow-Wood-Bauweise geht es nun in die zweite Runde. Die nächste Kiteboard-Generation soll innovativer werden und ohne problematische Materialien wie Glasfaser auskommen.

Vorbild für die nächsten Kiteboards sind die Wellenreiter der Shaper von Flama. Die Surfboards der spanischen Shaper basieren auf einer vereinfachten Hollow-Wood-Konstruktion, die sie Cold Press nennen. Bei dieser Art der Konstruktion bildet ein massiver Außenrahmen mit ebenso massiven Deckflächen die Grundlage für einen geschlossenen Holz-Blank. Die Innenkonstruktion besteht dabei nur noch aus vereinzelten Querstegen, die die Druckstabilität gewährleisten.

SUP Hollow Wood Allround Cruising 11.6

Das größere SUP sollte ebenfalls für Anfänger geeignet sein, ausreichend Volumen besitzen und schwerpunktmäßig für Touren und auf Flachwasser eingesetzt werden. Der Ansatz war ein längerer, klassischer Longboard-Shape mit Singlefin-Bestückung.

Die Grundform des Allround-Cruising-SUP ist deutlich gestreckter und etwas schlanker, als die des Allround-Wave-SUP. Während der Bug breit gerundet ausfällt, läuft das Heck schlank aus. Die Form greift den Shape klassischer Longboards auf und soll gleichermaßen auf Touren in stehendem Gewässer als auch in kleiner Ostsee-Welle Spaß machen.

SUP Hollow Wood Allround-Wave 10.0

Das Allround-Wave-SUP sollte für Anfänger geeignet sein, ausreichend Volumen besitzen und erste Versuche in der Welle ermöglichen. Der Ansatz war ein großvolumiger Fish-Shape mit doppelkonkavem Unterwasserschiff und Thruster-Finnenbestückung.